Unsere beauty-Community ist groß, talentiert und vielseitig. Genau deshalb freuen wir uns darüber, euch heute ein tolles Community-Mitglied vorzustellen. Seit 15 Jahren lebt Regina Morlandt ihre Leidenschaft für Beauty und ganzheitliche Hautpflege.
Mit ihrem MCOS City Spa mitten in Gießen hat sie einen Ort geschaffen, an dem nicht nur Behandlungen, sondern echte Wohlfühlmomente entstehen. Besonders wichtig ist ihr die individuelle Beratung. Sie betrachtet den Alltag ihrer Kundschaft als wichtigen Teil jeder Behandlung und setzt auf nachhaltige Ergebnisse statt kurzfristiger Trends. Im Interview spricht Regina über ihren Weg in die Beautybranche, mutige Entscheidungen, die Bedeutung von Netzwerken und ihre Tipps für angehende Selbstständige.
Liebe Regina, stell dich gerne kurz vor: Wer bist du und in welchem Bereich der Beautybranche arbeitest du?
Ich bin Regina Morlandt, 37 Jahre alt, angehende Kosmetikmeisterin, Mama und seit 10 Jahren verheiratet.
Ich bin seit 2011 selbstständig und ein absoluter Workaholic. Seit Januar habe ich ein neues Konzept und führe einen Kosmetik- und Spa-Salon in Gießen. Hier vereinen sich so ziemlich alle Beauty- und Wellnessbehandlungen, die man braucht. Deswegen verbringen Kundinnen und Kunden auch gerne halbe Tage bei uns. Wir sind ein Team aus zwei Untermieterinnen mit zwei Festanstellungen auf 120qm.
Wir bieten Gesichtsbehandlungen, Pediküre und Maniküre, Massagen, Head Spa, Permanent Make-up, Lashes und Liftings.
Gab es einen besonderen Moment oder eine prägende Phase in deinem Leben, die deinen Weg in die Beautybranche beeinflusst hat?
2023 zog ich mit meinem Beautysalon nach Hause, weil ich dachte, dass es toll ist, sich die Miete zu sparen. Die ersten 3 Monate lief es sehr gut und plötzlich blieb die Kundschaft weg. Nach einer Weile wurde es nicht besser und ich wurde etwas unruhig. Später habe ich die Hoffnung dann aufgegeben und mich im Einzelhandel beworben. Im Konzern konnte ich viele Prozesse begleiten und habe gemerkt, wie strukturiert alles abläuft.
Für alles gab es einen Ablauf und ich habe wirklich viel in kurzer Zeit gelernt. Ich arbeitete nebenbei weiterhin für ein paar Kunden. Meine Kundschaft wuchs dann doch immer wieder mehr und ich hatte auf einmal eine 50–60-Stunden-Woche.
Daher beschloss ich, wieder zurückzukehren, zu dem Job, der meine Leidenschaft ist,
zog in einen großen Laden in die renommierteste Straße in Gießen und stellte zwei Leute ein. Ich schöpfte Mut und investierte viel Geld. Es hat sich sehr gelohnt. Der Laden läuft super und meine Kundschaft vertraut mir – das ist alles, was zählt!
Was inspiriert dich besonders in deinem Arbeitsalltag? Gibt es Vorbilder oder sind es vor allem deine Kundinnen und Kunden, die dich motivieren?
Was mich motiviert, sind meine Familie, mein Sohn, mein Mann. Ich will ein gutes Leben. Inspiration hole ich mir beim Reisen, ich sauge förmlich alles auf, was nützlich sein könnte. Ich beobachte immer sehr genau und nutze jede kleine Idee aus unterschiedlichsten Branchen. Für mich sind Service, Fachwissen und Beratung das Wichtigste.
Ich habe keine bestimmten Vorbilder, ich versuche, mich zu dem Menschen zu formen, der stetig weiterlernt!
Wie wichtig ist dir der Austausch innerhalb der Branche, also mit Kolleginnen und Kollegen?
Sehr wichtig. Ich kenne viele Beautys und habe mit mehreren Kontakt. Ich bin dabei, "MCOS Circle" zu gründen. Eine Netzwerkgruppe aus dem Beauty-Business und alles, was man dafür braucht, wie Fotografen, Anwälte, Notare, Friseure und Start-ups. Ich will, dass Menschen gemeinsam mehr bewegen und sich austauschen. Gemeinsame Projekte und mehr Kontakte knüpfen, das wird das Motto sein!
Welchen Tipp würdest du allen geben, die sich in der Beautybranche selbstständig machen möchten?
Holt euch einen Mentor oder eine Mentorin, um weniger Fehler zu machen und Geld zu sparen. Und investiert in eine anständige Ausbildung!