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Wellness ABC

Wellness von A-Z

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Interaktiver Hallenplan


  • Wellness von A-Z

7 Einträge mit dem Anfangsbuchstaben "W" gefunden

 

Walking

 
Walking ist die intensivere Form von Gehen, was wir ohnehin täglich tun. Der Fuß wird über die gesamte Fußsohle von hinten nach vorne abgerollt. Ein Fuß berührt immer den Boden. Der Unterschied zum Gehen ist der aktive Einsatz der Arme. Idealerweise werden diese im 90-Grad-Winkel gehalten und schwingen gegengleich zu den Beinen. Man sollte das Trainingsprogramm mit 15 bis 20 Minuten beginnen und kann es ohne weiteres auf eine Stunde ausweiten. Wichtig ist dabei das richtige Atmen. Walking regt die Durchblutung an, kräftigt die Muskeln, das Herz und die Knochen, entspannt und macht ausgeglichener. Das Training ist besonders geeignet für ältere Menschen oder für solche, die mit Sport beginnen möchten.
 

Wambo Mambo

 
Diese Massagetechnik stammt von den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens. Der Masseur benutzt eine Holzrolle und walkt den Körper einmal in Richtung Muskelfaser und einmal quer dazu. Diese Prozedur ist nichts für zartbesaitete Naturen, bei dieser Massage wird kräftig hingelangt. Verspannungen können somit gelöst werden und die Muskeln werden flexibler und geschmeidiger. Die Massage fördert sehr stark die Durchblutung. Am Ende der Behandlung wird die stark gerötete Haut mit einem flauschigen Fellhandschuh gestreichelt.
 

Wassertreten

 
Wassertreten ist eine bereits von Pfarrer Kneipp empfohlene Methode mit zahlreichen gesundheitlichen Effekten. Es dient hauptsächlich der Stärkung des Immunsystems und bringt Linderung bei gefäßbedingtem Kopfschmerz und Migräne, bei Krampfadern und heißen Beinen. Ein Becken oder eine Wanne werden so weit mit kaltem Wasser gefüllt, dass die Knie beim Einsteigen über Wasser bleiben. Im Storchengang wird ein Bein ganz aus dem Wasser gehoben, die Fußspitze etwas nach unten gebeugt, dann folgt das andere Bein. Dieser Wechsel wird wiederholt, bis ein leichtes Schmerzgefühl eintritt. Ungeübte sollten das Wassertreten auf maximal 20 Sekunden begrenzen. Geübte schaffen es bis zu 60 Sekunden. Nach dem Aussteigen werden die Beine nicht abgetrocknet, sondern die Tropfen werden mit den Händen nur leicht abgestreift. Die Füße werden etwas bewegt, es entsteht ein angenehmes Wärmegefühl.
 

Waterbalancing

 
Waterbalancing ist eine Körpertherapie im warmen Wasser. Eine besondere Erfahrung des Urvertrauens und des Loslassen-Könnens. Behandlungselemente aus verwandten Körpertherapien wie Rolfing, Rebalancing und Reflexzonenmassage werden kombiniert. Mit geschlossenen Augen auf einer Schwimmhilfe treibend, vom Waterbalancer langsam durchs körperwarme Wasser gezogen, genießt der Balancierende eine sanfte Massage bei Kerzenschein und leiser Musik. Im zweiten Teil, dem Water-Swing-Balancing, wird der Körper dynamisch geschaukelt und gedreht, die Schwimmhilfe wird ausgelassen. Der dritte Teil der Session, das Water-Deep-Balancing, erfordert den Mut, ins Wasser einzutauchen, um dort vom Therapeuten gerollt und gedreht zu werden. Alles im Einklang mit den Fähigkeiten des Anwenders. Oftmals haben die Kunden dabei das Gefühl in den Mutterleib zurückversetzt worden zu sein oder schwerelos im Universum zu treiben.
 

Watsu

 
Watsu oder Wasser-Shiatsu ist eine Körpertherapie, die der Amerikaner Harold Dull aus dem Zen-Shiatsu entwickelte. Er studierte jahrelang die Techniken des Shiatsu, die vor allem auf Fingerdruckmassage und Meridiandehnung basieren. Im warmen Wasser wird der gesamte Bewegungsapparat auf sanfte Art bewegt. Harmonisch fließend und gleitend, wird nun der Körper animiert, gewohnte Bewegungsmuster zu verlassen. Sanft hin und her bewegt entsteht in den Armen des Wasser-Therapeuten das Gefühl von Geborgenheit und Getragenwerden. Nach der Muskellockerung erfolgt eine Meridianmassage. Körperliche und psychische Blockaden werden gelöst, die Atmung wird vertieft, emotionale Verspannungen werden abgebaut. Eine Berührung der Seele findet statt.
 

Wellness

 
Wellness ist ein Prozess ganzheitlichen Wohlbefindens im Kontext gesundheitsfördernder Faktoren. Einfacher ausgedrückt: Genussvoll gesund leben. Der Begriff Wellness ist in der Literatur erstmals 1654 erfasst und bedeutete bereits vor mehr als dreihundert Jahren Gesundheit und Wohlbefinden. In den Anfängen der präventivmedizinischen Bewegung in den USA gelangte der Begriff in den 1950er Jahren zu ständig wachsender Popularität, zunächst in Fachkreisen, dann zunehmend auch in der Öffentlichkeit. Insbesondere durch die Arbeiten und Veröffentlichungen von Halbert Dunn, John Travis, Donald Ardell und Gerhart Hettler entwickelte sich in den USA eine Wellness-Bewegung ("Wellness Movement"). Staatliche und privatwirtschaftliche Träger entdeckten im Wellness-Konzept seit den 1970er Jahren ein probates Mittel zur Senkung lebensstilbedingter Gesundheitskosten. Seit Anfang der 1990er Jahre gewann der Begriff Wellness auch in Deutschland an Bekanntheit, wenngleich seine Verwendung oftmals kaum oder keine Bezüge zu seiner Herkunft und eigentlichen Bedeutung mehr erkennen lässt. Dennoch bleibt er in seiner Kernaussage heute und auch in der Zukunft vor allem ein Synonym für ein positiv geprägtes Verständnis von Gesundheit. Die Umsetzung des Wellness-Konzeptes geschieht auf Grundlage gesundheitswissenschaftlicher Forschung. Die Zielsetzung besteht darin, die als allgemein gesundheitsfördernd erwiesenen Verhaltensweisen und Einstellungen so in den Alltag zu integrieren, dass ein spürbares Wohlbefinden zu erkennen ist. Zu erreichen ist dies durch ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung, ein positives Verhältnis zwischen An- und Entspannung, Spiritualität, emotionale Zufriedenheit, positive soziale Kontakte, ein zufriedenes Berufsleben.
 

Whirlpool

 
Der Whirlpool ist eine Unterwassermassage in einem wohltemperierten Becken. Den zahlreichen Düsen entströmen quirlende Luftblasen, die den Körper auf sanfte Art massieren. Der Kreislauf kommt in Schwung, Muskelverspannungen können gelöst werden. Insbesondere nach einem hektischen Tag oder intensiver sportlicher Betätigung ist ein Bad in einem Whirlpool sehr zu empfehlen. Oftmals werden die Whirlpools noch mit Farblicht oder Aromaölen versehen, um die Sinne anzuregen, was zu einer zusätzlichen Entspannung führt.