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Wellness ABC
12 Einträge mit dem Anfangsbuchstaben "T" gefunden
Tae Bo
Tai ist das koreanische Wort für Fuß, Bo steht für Boxen. Billy Blanks, vielfacher Kampfsport-Weltmeister, hat dieses Fitnesstraining entwickelt. Diese Trainingsform verbindet Fußtritte, Faustschläge und den geistigen Hintergrund asiatischer Kampfsportarten mit Ausdauer- und Kräftigungselementen aus Fitnesstraining und Aerobic. Durch Kraftausdauerelemente, Muskelkräftigung und Koordinationstraining eignet sich Tae Bo für alle Altersgruppen. Schulung von Schnellkraft und Flexibilität stehen hier im Vordergrund. Die Variante Tai Bo für mentale Stärke und Stressabbau liefert zusätzlich Entspannung, Meditation, Rückengymnastik sowie ein Bauch-Beine-Po-Programm.
Tai Chi
T'ai Chi ist eine jahrhundertealte, ursprünglich aus China stammende, sanfte Form der Kampfkunst, die Körper, Geist und Seele umfasst. Da das kämpferische in den Hintergrund gerückt ist, wird diese Methode häufig auch als "Schattenboxen" bezeichnet. Langsam sorgfältig ausgeführte Bewegungsübungen stehen im Einklang mit der Atmung. Die körperliche und geistige Gesundheit wird verbessert und das Bewusstsein der Verbindung zwischen Körper und Geist erhöht sich. So weiß man heute bereits aus kontrollierten Studien, dass die Ausübung von T'ai Chi den Erhalt der Knochendichte und den Zuwachs an Muskelstärke begünstigt. Wenn man diese Art der Bewegungsmeditation regelmäßig mit Engagement praktiziert, löst es eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit aus. Es vertieft das eigene Bewusstsein, die Wahrnehmung anderer und fördert die Kreativität.
Tepidarium
Das Tepidarium (von lat. Tepidus = mild) ist ein sehr kreislaufschonender, lauwarmer Übergangsraum mit einer Raumtemperatur von 37 bis 39 Grad Celsius. Er wird zwischen Kalt- und Heißbad als Regenerationsbad eingestuft. Von den Wänden und von den temperierten Entspannungsliegen aus Stein wird Strahlungswärme in den Raum und somit an den Körper abgegeben. Durch die körperähnliche Raumtemperatur wird ein gesundes Fieber erzeugt, das das Immunsystem auf eine ganz sanfte Art stärkt, ohne dass der Kreislauf belastet wird. Das Tepidarium wirkt vorbeugend und heilend und bietet eine ideale Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeit für jedermann. Der Aufenthalt wird in der Regel als sehr entspannend empfunden und unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung, sodass eine Aufenthaltsdauer von mehreren Stunden möglich ist. Das Tepidarium ist einer der vier Räume des Römischen Bades.
Thai-Massage
siehe Nuad Thai
Thalassotherapie
Alles Leben stammt aus dem Meer (griech. Thalassa = das Meer). Das Meer heilt die Krankheiten der Menschheit. Schon die Griechen wussten um die Urkraft des Meeres, auch wenn der Beweis für die heilende Wirkung erst viel später erbracht wurde. Vor 2000 Jahren entwickelte der griechische Arzt Hippokrates (460 - 377 v. Chr.) Behandlungsmethoden gegen Rheuma und Ischiasleiden auf der Basis der im Meer enthaltenen Nährstoffe, die nicht nur krankheitsvorbeugend, sondern auch heilend wirken sollen. So umfasst die Thalassotherapie alle Wellness-Behandlungsformen, die mit Meerwasser, Algen und Schlick möglich sind. Die Seele baumeln lassen, den Alltag vergessen, in sich gehen und sich für ein paar Tage verwöhnen lassen mit der Wirkung der Meereskräfte - ein Kurzurlaub am Meer ist deshalb sicherlich am effektivsten. Das Meeresklima ist wohltuend und belebend für Körper und Geist. In der Meeresluft sind Salz und Jod aufs Feinste verteilt, die Lunge weitet sich, man atmet automatisch tiefer und zusätzlich wirken die feinsten Tröpfchen schleimlösend. So ist die Thalasso-Therapie zu einem wichtigen Zweig der modernen Heilkunde geworden und steht für medizinische und kosmetische Behandlungen mit Produkten des Meeres. Die Thalasso-Therapie eignet sich besonders für den Abbau von Stress, Spannungen, des Burn-out-Syndroms, Schlafstörungen, Nervosität und Erschöpfung, zur Verbesserung der Muskulatur, zur Linderung von Gelenkschmerzen, Rheuma sowie Herz-Kreislaufproblemen, zur Vorbeugung von Erkrankungen der Atemwege, zur Bekämpfung von Cellulite, bei Hautproblemen, zur Gewichtsreduktion und zur Entschlackung. Vorsichtig sein sollten Wellness-Gäste mit Bluthochdruck und Schilddrüsenüberfunktion. Auch von Algentee oder Algenkapseln ist in solchen Fällen abzuraten. Bei Venen- und Kreislauf-Problemen sollten heiße Bäder und Packungen vermieden werden. Um den Genuss des Urlaubs voll auskosten zu können, ist ein Gesundheits-Check beim Arzt vor einer Thalasso-Therapie ratsam.
Thermalbad
Der Begriff Therm kommt aus dem Griechischen und bedeutet warm. Quellwasser mit einer natürlichen Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius, das einer Tiefe von mehreren Tausend Metern entspringt, darf sich Thermalwasser nennen. Die ersten Thermen sind aus der Zeit des Römischen Reiches bekannt. Es gab Thermen in Form von kleinen Badestuben bis hin zu den prächtigen Kaiserthermen. Die Nero-Thermen waren die ersten einer Reihe großer prunkvoller Bauten, die den Römern neben hygienischen Motiven auch soziale und emotionale Bedürfnisse erfüllten. Der Körper befindet sich in der Regel vollständig im warmen Thermalwasser. Die Wärme wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Durch die erhöhte Temperatur entspannen sich die Muskeln, das Bindegewebe wird elastischer. Diese Eigenschaften machen Thermalwasser unter anderem auch zum Heilmittel für rheumatische Erkrankungen aller Art. Die mineralische Zusammensetzung des Wassers verstärkt die gesundheitlichen Effekte. Natrium-Chlorid, Magnesium, Kalzium, Kalium, Sulfat, Hydrogencarbonat, Eisen, Selen, Jod und Brom besitzen unterschiedliche Wirkungen und Indikationen und werden je nach Beschwerden eingesetzt.
Thermotherapie
Ein Verfahren, das durch Wärme die Durchblutung fördert und Schmerzen lindert. Die Behandlung kann von außen durch trockene oder feuchte Wärmezufuhr (z.B. Heizkissen, Wickel, Packungen, Vollbäder oder Teilbäder) durch Infrarottherapie, Licht- oder Ultraviolettstrahlung oder Hochfrequenztherapie erfolgen.
TouchLife Massage
TouchLife ist eine Wellnessmassage, ein ganzheitliches Massagebehandlungskonzept, welches Elemente der klassischen Massage und der Akupressur beinhaltet. Es wurde Anfang der 80er Jahre von K.S. Gräfin von Kalckreuth und F.B. Leder entwickelt. Die TouchLife Behandlung ist eine Synthese aus 5 Elementen: Massage, Gespräch, Energieausgleich, Atem und Achtsamkeit. Es erfolgt zuerst das Gespräch, danach wird die Massage individuell auf die Person abgestimmt. Nach einem energetischen Handauflegen knetet, streichelt und lockert der Masseur mit einem Öl und ca. 100 verschiedenen Griffen den Kunden. Das Massagetempo ist dem Atem des Kunden angepasst. Mit TouchLife können Verspannungen gelöst werden, die Atmung wird harmonischer und es setzt eine Tiefenentspannung ein.
Traditionelle Chinesische Medizin - TCM
TCM ist ein Überbegriff für das über 3000 Jahre hinweg überlieferte volksmedizinische Gesundheits- und Behandlungswissen Chinas. Die TCM setzt sich zusammen aus Heilkräutertherapie, Akupunktur, Tuina, Qi Gong und Diätetik. Fremdartig für den westlichen Kulturkreis ist die Betrachtungsweise des Menschen in der fernöstlichen Heilmethode: Der Mensch wird als untrennbare Körper-Seele-Geist-Einheit gesehen. Beschwerden werden nie losgelöst von dieser Einheit gesehen, sondern stets im körperlich-geistigen Zusammenhang behandelt. Grundlage der chinesischen Heilkunde ist die Auffassung, dass nicht das reibungslose Funktionieren von Organen, Knochen, Muskeln und Nerven für die Gesundheit wichtig ist, sondern das freie und ungehinderte Fließen der Lebensenergie Qi. Die dahinterstehende Lebens- und Gesundheitsauffassung kann folgendermaßen beschrieben werden: Das älteste Prinzip der chinesischen Philosophie ist das der Polarität: die Einteilung in Yin und Yang. Das gesamte Leben und das gesamte Universum ist nach diesen zwei gegensätzlichen, sich aber ergänzenden Prinzipien ausgerichtet. Überall im Leben findet sich diese Polarität. Es gibt keinen Tag ohne Nacht, keine Kälte ohne Wärme. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Das harmonische Zusammenspiel von Yin und Yang kreiert eine dritte Kraft, das gesunde Qi. Diese Energie fließt in sogenannten Meridian-Bahnen im Körper oder an der Körperoberfläche. Im gesunden, störungsfreien Körper fließt sie ungehindert und gleichmäßig. Das bedeutet, dass sich die beiden polaren Kräfte Yin und Yang im Gleichgewicht befinden. Die Harmonie ist immer dann gestört, wenn eine der beiden Kräfte längerfristig überwiegt. Gesund und krank sind keine Zustände, sondern Phasen eines Prozesses, der als Energiefluss bezeichnet wird. Zur einer Störung oder Krankheit kommt es nur durch Schwächung oder Blockaden dieses Energieflusses. Die Gründe für solche Störungen reichen von Stress, falscher Ernährung bis hin zu Verletzungen oder klimatischen Veränderungen. Die Behandlung besteht also im Wiederherstellen des Energieausgleichs, mit den schon oben erwähnten Methoden.
Trennkost
siehe Haysche Trennkost
Trinkkur
Unter Trinkkur versteht man das bewusste, zum Teil verordnete Trinken von Heil- oder Thermalwasser mit therapeutischer oder präventiver Absicht. Trinkkuren mit Heilwässern waren noch im 19. Jahrhundert bei Störungen der Verdauungsorgane ein beliebtes therapeutisches Mittel. Später wurde die Trinkkur durch Medikamente verdrängt. Als natürlicher Gesundbrunnen wird natürliches Heilwasser gegenwärtig von Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und gesundheitsbewussten Menschen wieder neu entdeckt und therapiebegleitend eingesetzt. Natürlichen Heilwässern kommen durch langjährige balneologische Forschungen abgesicherte Heilwirkungen zu, die durch das Deutsche Arzneimittelgesetz nachgewiesen sind. Die therapeutische Wirkung zielt auf sehr viele Organe ab und kann zu einer Medikamenteneinsparung führen. Vor allem bei Verdauungs- und Stoffwechselstörungen sowie Magen- und Darmproblemen ist es ein ausgezeichnetes Mittel. Wichtig ist die Regelmäßigkeit der Anwendung.
Tuina-Massage
Die Tuina-Massage ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin - kurz TCM. Im Unterschied zu anderen Massagetechniken basiert diese fernöstliche Massagetechnik auf der Theorie von Meridianen (Energiebahnen) und Akupunkturbahnen. Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin soll die Stauung oder ein Ungleichgewicht im Fluss der Lebensenergie Qi in diesen Leitbahnen für Krankheiten verantwortlich sein. Die Stimulation von Qi erfolgt von dem Therapeuten mit Händen, Fingern, Ellbogen, Knien, Füßen. Der Patient bleibt angezogen, sodass die Haut nicht gereizt wird und in tieferen Schichten gearbeitet werden kann. Dadurch werden Spannungen gelöst, Schmerzen und Krämpfe gelindert, Muskeln und Sehnen entspannt und die Blutzirkulation gestärkt. Diese besondere Art der Behandlung, die nur von ausgebildeten Therapeuten ausgeführt werden darf, dient nicht nur der Behandlung von Krankheiten, sondern auch der Gesunderhaltung.

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