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Wellness ABC
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Reiki
Reiki - aus Rei (= universell) und Ki (= Lebensenergie) zusammengesetzt, ist eine uralte tibetanische Form des Heilens , die schon vor über 2500 Jahren in alten Sanskrit-Sutras (alte buddhistische Lehren) erwähnt worden sein sollen. Reiki wurde im 19. Jahrhundert durch den christlichen, japanischen Priester Dr. Mikao Usui (1862 - 1926) wieder entdeckt. Reiki geht davon aus, dass das Universum von unerschöpflicher Energie erfüllt ist. Die Heilungsenergie wird durch die Hände des Reiki-Heilers durch sanfte Berührung weitergegeben. Mit Hilfe seiner Spiritualität und geistigen Kraft hilft der Meister den eigenen inneren Heilungskanal wieder zu öffnen. Durch das Fließen von Reiki-Energie werden Blockaden gelöst, die Chakren ausgeglichen, eine Vielzahl von Giftstoffen eliminiert. Reiki kann auch als Ergänzung zu anderen Therapien, z.B. bei Arthritis, Schlaflosigkeit und Migräne, angewendet werden. Menschen, Tiere und Pflanzen sollen auf Reiki ansprechen. Bei dieser Berührungs- und Selbstheilungsmethode handelt es sich nicht um eine Religion, einen Kult oder eine Philosophie. Es geht vielmehr um das persönliche Erfahren von Lebensenergien.
Rhassoul
Hierbei handelt es sich um die arabische Variante der Waschungen in einem Hamam. Der Gast durchläuft ebenso den Ruheraum "Maslakh", den ersten Schwitzraum "Sogukluk" und betritt dann den zweiten Schwitzraum "Halvet", der zusätzlich mit Kräutern angereichert ist. Der Körper wird nun mit verschiedenen Schlammarten eingerieben, die unter dem Einfluss der Feuchtigkeit ein angenehmes Prickeln auf der Haut entstehen lassen. Dabei werden verkrustete Cremereste und teilweise abgestorbene Zellen der oberen Hornhaut entfernt. Dieses Schönheitsbad ist so mild und zugleich tiefenreinigend, dass es auch bei empfindlicher Haut und Kindern nahezu bedenkenlos genossen werden kann. Durch den hohen Kieselsäuregehalt des Schlamms wird die Haut zart, das Haar bekommt Fülle und Glanz.
Rolfing
Rolfing ist eine Kombination aus Haltungstraining und Massage, die in den 50er Jahren entwickelt wurde. Rolfing wurde nach der Gründerin Dr. Ida Rolf (1896 - 1979), einer amerikanischen Biochemikerin, benannt. Ihre Therapie zielt darauf ab, manuelle Behandlungsformen und die Bioenergetik (die Lehre von der Energie, die in allen Lebenssystemen vorkommt) zu vereinen. Die Technik soll helfen bei Verspannungen, Rückenproblemen, Haltungsschäden durch physische und psychische Faktoren und bei Schmerzen der Skelettmuskulatur durch mechanische Belastung. Das Ziel dieser Therapie ist es, das Körpergefüge wieder einzurichten und dadurch das Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt in der Tiefenmassage von Muskeln und Bindegewebe. Emotionale und psychische Probleme können während einer Sitzung zu Tage kommen.
Römisches Bad
Das Römische Bad ist eine Badekultur, die auf das alte Römische Reich zurückzuführen ist. Vor rund 2000 Jahren sollen allein in Rom etwa 170 öffentliche Bäderanlagen existiert haben, die neben der Hygiene und Körperertüchtigung vor allem sozialen Zwecken dienten. Der Besucher eines Römischen Bades wechselt traditionell zwischen unterschiedlich warmen und feuchten Baderäumen, dem Frigidarium (Kaltbad), Tepidarium (lauwarmer Übergangsraum), Caldarium (Heißbad) und Laconium (trockener Schwitzraum). Die niedrigen Temperaturen begünstigen im Gegensatz zur klassischen Sauna eine schonendere Behandlung, die langsam ansteigenden Temperaturen ermöglichen eine allmähliche Anpassung des Körpers, was den Kreislauf massiv entlastet. Die Durchblutung der Atemwege wird aufgrund des feuchten Dampfes gefördert, die ätherischen Öle bewirken eine Sekretlösung in diesem Bereich. Muskeln werden entspannt, das Immunsystem gestärkt.
Rosenblütenbad
Das Rosenblütenbad wirkt antidepressiv und reinigend. Der feine Rosenblütenduft, der von dem Meer von Rosenblüten aufsteigt, sowie beruhigende Inhaltsstoffe verwöhnen Körper, Geist und Seele. Ein Blütenbad ist meist keine einzelne, unabhängige Wellness-Anwendung, sondern wird häufig kombiniert mit einer Massage, einer Körperpackung oder anderen Behandlungen.
Rügener Kreide
Rügener Kreide ist Rügens Wahrzeichen. Dieser feine und weiche Naturstoff wurde schon 1824 im damals ersten Kreideheilbad Deutschlands in Sassnitz mit großem Zuspruch angewendet. Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass Kreide in Verbindung mit Seewasser als Heilmittel von ausgezeichneter Wirkung ist, weshalb Rügener Kreide von Kurärzten stets empfohlen wird. Sie hilft bei Rheumatismus, Gelenkentzündungen, Hautekzemen und Ischiasbeschwerden. Durch Anregung des Hautstoffwechsels wird die Entschlackung gefördert, junge Zellen können sich bestens entfalten. Der weiße Schlamm ist eine Wohltat für die Haut, unser Verbindungsorgan zwischen innen und außen. Die Anwendung von Rügener Kreide eignet sich auch gut als Vorbehandlung einer Entspannungsmassage.

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