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Wellness ABC

Wellness von A-Z

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  • Wellness von A-Z

5 Einträge mit dem Anfangsbuchstaben "O" gefunden

 

Ohr-Reflexzonen-Massage

 
Die Ohr-Reflexzonen-Massage (ORZ) entstand aus der Ohr-Akupunktur, die von dem französischen Arzt Dr. Paul Nogier (1913 - 1994) entwickelt wurde. Beide Ohrmuscheln spiegeln, ähnlich wie bei den Fuß-Reflexzonen, den gesamten menschlichen Organismus wider. In der Ohrmuschel liegen unzählige Akupunkturpunkte, die einen Bezug zur Haut und zu den Organen des Körpers haben. Speziell im Gesicht soll bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Verbesserung der Konturen auftreten können. Mit einem ORZ-Stäbchen können je nach Bedarf verschiedenste Zonen oder Punkte am Ohr stimuliert werden. Diese Methode kann Schmerzen lindern, vegetativ regulierend wirken und die Energie harmonisieren.
 

Ohrkerzen-Behandlung

 
Die Ohrkerzen-Behandlung stammt ursprünglich von den Hopi-Indianern aus Amerika und ist ein hochwirksames, einfach und vielseitig einsetzbares Wärme- und Druckausgleichs-Behandlungsmittel. Sie wird vielfach bei Kopf- oder Ohrenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Eine Ohrkerze besteht vorwiegend aus Honigessenzen, Bienenwachsanteilen, Salbeiöl, Kamille, Johanniskraut und naturbelassenem Leinengewebe. Bis vor einigen Jahren wurden die Ohrkerzen noch in Handarbeit durch die Hopi-Indianer angefertigt und aus Amerika importiert. Heute werden sie vorwiegend in Deutschland, nach traditioneller Rezeptur, in sorgfältiger Handarbeit gefertigt. Beim Abbrennen der Ohrkerze finden physikalische Vorgänge statt, die auch vom gegenwärtigen Ohrdruck mitbestimmt werden: Am Anfang entsteht ein Kaminzug nach unten bis die Flamme ca. die Hälfte der Ohrkerzenlänge erreicht hat. Dies bewirkt einen leichten, kaum wahrnehmbaren Überdruck im Ohr. Hat die Flamme etwa die Hälfte der Kerzenlänge überschritten, beginnt ein Kaminzug nach oben, was zu einer Druckentlastung führt. Während der gesamten Behandlung der beiden Ohren kann man wunderbar entspannen und genießen. Der Therapeut hält während des Abbrennvorgangs die Ohrkerze fest und beendet die Behandlung, wenn die Kerze bis zur gekennzeichneten Höhe abgebrannt ist. Danach ruht der Patient noch 15 bis 20 Minuten.
 

Ölziehen

 
Es handelt sich hier um eine Reinigungsmethode für den Mundinnenraum. Seinen Ursprung hat das Ölziehen im Ayurveda, bei dem Ölanwendungen ein wichtiger Bestandteil von Reinigungsprozessen sind. Man nimmt jeden Morgen vor dem Zähneputzen einen Esslöffel helles Speiseöl (z.B. Sonnenblumen- oder Sesamöl) in den Mund und spült das Öl etwa zehn Minuten im Mundraum hin und her, bis es weißlich wird. Das Öl soll dabei auch zwischen den Zähnen hindurchgepresst werden. Danach spuckt man das Öl aus. Anwendungsgebiete sind neben der Mund- und Zahnpflege unter anderem Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen.
 

Omega-3-Fettsäuren

 
Omega-3-Fettsäuren kommen in größeren Mengen in bestimmten Pflanzenölen (wie Lein-, Walnuss-, Raps-, Sonnenblumen-, Maiskeim- und Sojaöl) und Fettfischen (wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch) vor. Die Gruppe der Omega-3-Fettsäuren erfüllt wichtige Funktionen im Körper. Sie sind unter anderem Bestandteil der Zellmembrane, können die Fließeigenschaft des Blutes verbessern, die Oxidation von LDL-Cholesterin im Blut verhindern und damit der Arteriosklerose und dem Herzinfarkt entgegenwirken. Daher ist es besonders bei einer gesunden Ernährung darauf zu achten, dass genügend Omega-3-Fettsäuren mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden. Da im Vergleich zu pflanzlichen Trägern Fisch als Quelle der Substanzen ungünstigere Eigenschaften hat, sind Vollkorngetreide, Bohnen, Meeresalgen und Sojaprodukte zu bevorzugen.
 

Ozontherapie

 
Der Berliner Arzt Constantin Lender hat erstmals um 1870 Ozon als Mittel zur Inhalation eingesetzt. Damals wurde bekannt, dass dieses Gas zuverlässig Keime abtötet. Bei der Ozontherapie wird das eigene Blut mit einem Sauerstoff-Ozon-Gemisch angereichert, um dann dem Körper wieder zurückgeleitet zu werden. Diese Weiterentwicklung des historischen Aderlasses stellt eine Vitalisierungsbehandlung dar, deren Anwendungsgebiet vorwiegend die Prophylaxe von Durchblutungsstörungen ist. Weitere Anwendungsgebiete sind Migräne, Gelenkbeschwerden, Krebs (als Zusatztherapie) und rheumatische Erkrankungen.