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Wellness ABC

Wellness von A-Z

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  • Wellness von A-Z

6 Einträge mit dem Anfangsbuchstaben "K" gefunden

 

Kaiserbad

 
Variante des Wannenbades: ein Kaiserbad zu nehmen heißt, in einer luxuriösen, prunkvollen, goldglänzenden Wanne aus massiver Bronze zu entspannen. Dieses imperiale Badelust-Objekt ist mit hochmodernen Raffinessen ausgestattet. Drei Whirlpool-Jets massieren müde Glieder, Zusätze wie getrockneter Lavendel, Kamille und einige andere ausgewählte Blüten, in Leinensäckchen gefüllt, sorgen für weitere Entspannung während des Zeremoniells. Als besonders beliebt erweisen sich jene Kräuterextrakte, die nach den Wünschen des Gastes frisch zubereitet werden. Dieser kleine Aufwand lässt den Genuss des Badenden noch einmal steigen.
 

Kinesiologie

 
Die Kinesiologie, die Lehre von der Bewegung (griech. Kin = Bewegung), vom amerikanischen Arzt George Goodheart entwickelt, widmet sich Energieproblemen wie Lustlosigkeit oder Schlafstörungen, die oftmals durch Stress hervorgerufen werden. Physische oder psychische Blockaden können zu Störungen und Krankheiten führen. Die Kinesiologie versteht sich als sanfte, ganzheitliche Heilmethode, die neuestes Wissen mit Jahrtausende alten Erfahrungen und Erkenntnissen verbindet. Die Kinesiologie zielt darauf ab, das Energieniveau des Organismus anzuheben, die Selbstheilungskräfte zu stärken und somit letztlich zu mehr Lebensfreude zu verhelfen. Das Diagnose- und Therapiesystem der Kinesiologie beruht auf dem Muskelwiderstand. Hierbei werden die Muskeln als Messinstrument eingesetzt. Der Behandelnde fordert den Klienten auf, mit erhobenem Arm gegen den Druck seiner Hand Widerstand auszuüben. Gleichzeitig legt der Behandelnde die andere Hand auf das Organ, dessen Funktion er testen möchte. Je nach Stärke des Widerstandes ist das Organ gesund oder erkrankt. Mit diesem Verfahren kann man auch fehlende Spurenelemente, die Verträglichkeit von Speisen und Getränken, allergie-auslösende Stoffe und sogar Medikamente austesten.
 

Klangschalen-Therapie

 
Eine besondere Entspannungsmethode auf Basis des tibetisch-buddhistischen Heilwesens beabsichtigt die Missklänge im Menschen auszugleichen, aufzulösen und damit den Einklang mit sich selbst zu erreichen. Bei einer Klangmassage werden mehrere Schalen auf den bekleideten Körper des liegenden Menschen gelegt und angeschlagen (es gibt auch Verfahren, die im Wasser stattfinden). Zu therapeutischen Zwecken gehören mehrere Schalen, die auf Grund ihrer Größe und Legierung unterschiedliche Töne und Vibrationen erzeugen. Die größte und schwerste Schale gibt dabei einen tiefen Ton von sich, eine leichtere einen höheren. Der Schall der Töne sorgt für Vibrationen, die sich wie eine Welle im Körper ausbreiten. Somit massiert der Klang Körper, Geist und Seele. Diese Schwingungen lösen nicht nur Muskelverspannungen, sondern lassen auch Lasten abfallen, füllen Fehlendes auf und wirken entspannend.
 

Kneipp-Kur

 
Die Kneipp-Kur wurde von dem einstmals lungenkranken Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 - 1897) entwickelt. Zwar reichen die Wurzeln der Hydrotherapie bis in die Antike zurück, sie wurde aber im Mittelalter vergessen und erlebte dann eine Renaissance zu Lebzeiten Kneipps. Die Ganzheitstherapie nach Pfarrer Kneipp basiert auf fünf Säulen: Wasseranwendungen (Hydrotherapie), Bewegungstherapie (Kinesiotherapie), Heilpflanzenkunde (Phytotherapie), Ernährung (Diätetik) sowie eine bewusste Lebensführung (Ordnungstherapie). Nicht durch eine Behandlungsform, sondern durch die individuell dosierte Zusammenstellung der verschiedenen Methoden kommt es zu der erwünschten heilenden Wirkung bei Beschwerden. Kneipp-Kuren helfen u.a. bei Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Schwäche und Erschöpfungszuständen, Stoffwechselstörungen, Leiden der Verdauungsorgane, rheumatischen Erkrankungen, Allergien, Erkrankungen der Atemwege sowie hormonellen Störungen. Sie werden in vielen Kurkliniken unter ärztlicher Aufsicht angeboten.
 

Kombucha

 
Als Kombucha bezeichnet man ein trübes, leicht moussierendes, schwach alkoholisches Getränk. Zur Herstellung wird gezuckerter Tee mit dem Kombuchapilz, der aus Bakterien und Hefen besteht, vergoren. Dabei entstehen vorwiegend Gluconsäure, Essigsäure und geringe Mengen Alkohol (0,1 bis 1,5 Prozent). Industriell hergestellter Kombucha wird aus Gründen der Haltbarkeit pasteurisiert, womit die Mikroorganismen unwirksam werden. Die oftmals angepriesenen Heilwirkungen berufen sich auf Überlieferungen aus der Volksmedizin oder auf ältere Veröffentlichungen. Neuere Untersuchungen, die derartige Wirkungen bestätigen, gibt es nicht. Von allen dem Kombucha nachgesagten Wohltaten lassen die nachgewiesenen Inhaltsstoffe am ehesten eine leicht abführende und desinfizierende Wirkung möglich erscheinen. Kombucha ist kein Heilmittel gegen Krebs und in pasteurisierter Form auch kein Immuncocktail; allerdings sind Kombucha-Zubereitungen als Erfrischungsgetränk akzeptabel, solange man auf Hygiene bedacht ist.
 

Kraxenofen

 
Wie beim Heuwickel werden auch hier die ätherischen Öle des Heus genutzt. Im Kraxenofen wird das Heu erwärmt und der Gast hat die Möglichkeit, mit dem Rücken am Ofen zu sitzen und die heilende Wirkung des würzigen Kräuterdampfes zu erleben. Seinen Namen hat der Kraxenofen von den Tragegestellen (Kraxen), mit denen früher das Heu nach Hause geschafft wurde. Bei der Erwärmung des Heus im Ofen kommt es zur Lösung der heueigenen Heilsubstanzen. Diese werden über die Atemwege und die Haut aufgenommen und wirken entspannend, beruhigend sowie entzündungs- und ödemhemmend. Die langsame Erwärmung schont den Kreislauf, entspannt die Muskulatur und fördert die Schweißbildung