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Wellness ABC
6 Einträge mit dem Anfangsbuchstaben "C" gefunden
Caldarium
Das Caldarium (Heißbad, von lat. Calidus = heiß) wird manchmal auch als Dampfgrotte oder Aroma-Dampfbad bezeichnet. Das Caldarium zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit (bis zu 100%) und eine Strahlungswärme zwischen 42 und 50 Grad Celsius aus. Die Wärme wird gleichmäßig von Keramik- oder Terrakotta-gefliesten Wänden, Bänken und der Decke abgestrahlt. Die ideale Aufenthaltsdauer beträgt zwischen 30 und 40 Minuten. Das Caldarium ist eines der vier Räume des Römischen Bades.
Chakramassage
Der menschliche Körper ist energetisch sehr sensibel. Das Energiefeld, das unseren menschlichen Körper umgibt, bezeichnet man als Aura. Alle Organe und Gewebe haben in dieser Aura reflektorische Anschlüsse, also Energiezentren, die als Schalt- und Regulationsstellen dienen. Diese Zentren bilden bei ungehindertem Fließen der Lebensenergie so etwas wie Strudel oder Wirbel, die Chakren genannt werden. Alte Sanskrit-Schriften berichten von 80 000 Chakren. Relevant für die Chakramassage sind sieben Hautchakren und zwölf Nebenchakren. Blockaden im Energiefluss werden durch die Chakramassage gelöst, die Lebenskraft wird gestärkt und Sinne und Gemüt werden ins Gleichgewicht gebracht. Sie gibt Körper, Geist und Seele Ausgewogenheit, stärkt das Immunsystem und lässt die Lebensenergie frei fließen.
Chinesische Diätetik
Die chinesische Diätetik ist eine der Hauptsäulen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Schon seit jeher ist bekannt, wie wichtig eine gesunde Ernährung für den menschlichen Organismus ist. In früheren Zeiten wurde in China kein Unterschied zwischen Medizin und Ernährung gemacht, erst um 900 n. Chr. änderte sich das. Der funktionelle Ansatz der chinesischen Diätetik basiert auf dem Wissen um die Lebenskraft Qi. Ist das ausgewogene Verhältnis des Qi im Körper gestört, spricht man von Krankheit. Der gezielte Einsatz entsprechender Nahrungsmittel kann dieses Gleichgewicht wiederherstellen. Jedes Nahrungsmittel besitzt seine eigene Qi-Kraft und kann so seinem Einsatz entsprechend auf den Organismus wirken. In der chinesischen Diätetik werden die Nahrungsmittel nach ihrem Temperaturverhalten, ihrer Geschmacksrichtung, ihrer energetischen Wirkung sowie der Zuordnung zu einem Funktionskreis eingeteilt. Nach der Erstellung einer fundierten Diagnose kann der Therapeut oder Arzt gezielt die für den Menschen entsprechenden Nahrungsmittel verabreichen und empfehlen. Das körperliche Befinden wird deutlich erhöht, Krankheitsbilder verbessern sich oder verschwinden ganz. Es handelt sich hier nicht um eine Diät, sondern um eine dauerhafte Ernährungsform.
Cleopatrabad
Um ihre Schönheit lange zu erhalten, soll die ägyptische Herrscherin Cleopatra in Eselsmilch gebadet haben. Heute ruht der Gast in einem Wannenbad in ägyptischem Stil mit Kuhmilch und Ölzusätzen. Das Wannenbad übt eine allgemein entspannende Wirkung auf die Muskulatur und das vegetative Nervensystem aus. Mit den Badezusätzen ist ein pflegender Effekt für die Haut erzielbar.
Collagen
Bei Collagen handelt es sich um ein bei Menschen und Tieren vorkommendes Strukturprotein des Bindegewebes. Im menschlichen Körper ist Collagen mit mehr als 50% am Gesamtgewicht aller Eiweiße das am meisten verbreitete Eiweiß. Es ist der organische Bestandteil von Knochen und Zähnen und der wesentliche Bestandteil von Sehnen, Bändern und Haut. Eine tragende Rolle bei der Collagenproduktion spielt Vitamin C. Dies ist z.B. im Zusammenhang mit Operationen, Verletzungen oder Knochenbrüchen von Bedeutung, da eine konstante Versorgung mit hoch dosiertem Vitamin C die Heilungsprozesse beschleunigen kann. Bei Schönheitsbehandlungen dienen Collageninjektionen zur Unterfütterung unerwünschter Hautfalten. Dieses Collagen wird vorwiegend aus Rinderhäuten gewonnen, da es dem Collagen des Menschen ähnlich ist. Künstliches Fremdcollagen wird vom Körper schnell wieder abgebaut. Gelatine ist gereinigtes und getrocknetes Rindercollagen. Sie wird für Aspik und Sülzen benutzt, bzw. um die Bindungsfähigkeit von Säften und Breien zu erhöhen.
Craniosacraltherapie
Leitet sich von den lateinischen Begriffen Cranio = Schädel und Sacrum = Kreuzbein ab. Der amerikanische Osteopath William Garner Sutherland (1873 - 1954) hat diese Therapie zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt, nachdem er entdeckt hatte, dass die Knochen des Schädels und des Beckens in einer harmonischen Bewegung miteinander verbunden sind. Im Zentrum der Therapie steht der Cranio-Sacrale Rhythmus, der durch eine wellenförmige Pulsation der Hirnflüssigkeit entsteht und mittels sanfter Manipulationen an den Schädelknochen und anderen Körperteilen beeinflusst werden soll. Die CS-Therapie behandelt das Körperskelett vom Scheitel bis zum Rückenende mit einer feinen, kaum wahrnehmbaren Technik, bei der ein sanfter Druck und Zug auf die Schädelknochen, die Wirbelsäule und das Kreuzbein ausgeübt wird. Die Balance und Ordnung der Cerebrospinalflüssigkeit (CSF) - einer Flüssigkeit, die Gehirn und Rücken ernährt und belebt - und damit die Selbstregulationskräfte des Körpers sollen wieder hergestellt werden. Die Therapie ist hilfreich bei Beschwerden im Bewegungs- und Stützapparat, nach traumatischen Erlebnissen, Unfällen, Schlägen sowie zur Entspannung von Stresszuständen, bei Muskelverspannungen und Kopfschmerzen.

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