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Spa-Trends 2013

Spa-Trends 2013

11.01.2013
Deutscher Wellness Verband (DWV)

Der Deutsche Wellness Verband (DWV) beobachtet seit vielen Jahren die Entwick-lung im Spa- und Wellness-Markt. Für das neue Jahr zeichnen sich aus Sicht des füh-renden Branchenverbands vor allem vier wichtige Trends ab: Sie reichen von Spa-Behandlungen über Wellness-Coaching bis Open Floating und Spa-Fashion.

1) Von der Behandlung zum Ritual
Spa-Behandlungen werden komplexer. Statt einer einfachen Massage oder einem Beauty-Treatment erfährt der Gast eine Kombination von aufeinander abgestimmten Anwendungen, was auch als Spa-Ritual bezeichnet wird. Häufig orientieren sich die-se komplexen Rituale an authentischen Vorbildern traditioneller Kulturen - aus Eu-ropa und aus ferneren Ländern. Dabei spielen lebensenergetische Konzepte eine im-mer größere Rolle. Auch rein funktionale Behandlungspakete, die genau auf die Be-dürfnisse bestimmter Zielgruppen zugeschnitten sind (z.B. Schwangere), gewinnen an Bedeutung. (Beispiel: SELF Healing Ritual)


2) Mehr Wellness im Spa
Spas sind bislang überwiegend Orte für Wohlfühl-Massagen und Kosmetikbehand-lungen. Wellness im eigentlichen Sinne findet man hier nur selten. Erfreulicher Weise gibt es nun aber auch erste Angebote, um die Philosophie des genussvoll gesunden Lebens zu vermitteln. So werden zum Beispiel im Rahmen von Spa-Treatments er-gänzende Übungen praktiziert, die der Gast zu Hause fortsetzen kann. Es gibt Ge-spräche über die Lebensführung sowie professionelles Coaching zur Herstellung von mehr Lebensbalance. Auch ein- bis mehrtägige Trainings zum Erwerb von praktischer Gesundheits- und Lebenskompetenz sind in Destination Spas und Wellnesshotels im Kommen. (Beispiel: Sichtzeit, Gesundheitsresort Freiburg)


3) Schweben im Wasser
Immer mehr Hotel-Spas erweitern ihre Badelandschaft um offene Becken, die mit stark solehaltigem, warmem Wasser gefüllt sind, in denen der Badegast auf dem Rü-cken liegend vom Wasser getragen wird und so ein einzigartiges Entspannungserleb-nis für Körper und Geist erfährt. Die Idee des Floatings existierte schon vor einigen Jahrzehnten, wurde jedoch zunächst in rundum verschlossenen Wannen oder Tanks als eine Methode der Bewusstseinserweiterung praktiziert. Inzwischen wird das Floating immer mehr in offenen Becken angeboten, in denen man auch zu zweit oder zu dritt das außergewöhnliche Schwebegefühl genießen kann. (Beispiel: Openfloat)


4) Spa-Fashion für Gäste
Was zieht man an, wenn man sich in einem Spa oder Wellnesshotel aufhält? Den Meisten fällt nur der weiße Bademantel ein. Erfreulicher Weise gibt es jetzt Alterna-tiven in Form von funktionaler Spa-Mode und Wellness-Kleidung. Dabei handelt es sich um Textilien, die für die Anforderungen und Bedürfnisse beim Besuch im Spa oder Wellnesshotel konzipiert werden. Die Stoffe sind besonders weich, dehnfähig, saugstark, auch in durchnässtem Zustand noch angenehm zu tragen und sie verleihen eine gute Figur, man fühlt sich auch außerhalb des Nassbereichs damit gut angezo-gen. Neben Spa Robes, die für Damen und Herren in unterschiedlichen Schnitten ge-fertigt werden, gibt es z.B. auch funktionale Sauna-Kilts und Spa-Dresses speziell für Damen. (Beispiel: Manufaktur Edelflausch; siehe Foto)

Foto: DWV

www.wellnessverband.de

 
 

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