22.02.2012

Neues Schrammek-Kosmetik-Seminar: Onkologische Therapie und die Haut

Zusatzqualifikation Onkologische Kosmetikerin

Foto: Dr. med. Christine Schrammek Kosmetik
Wissenswertes aus dem Bereich ‚Krebserkrankung und Haut für die kosmetische Praxis’ vermittelt das neue Ausbildungsseminar „Onkologische Kosmetikerin“ von Dr. med. Christine Schrammek. Die Zusatzqualifikation verspricht Zukunftsorientierung für die verantwortungsvolle Kosmetikerin mit einem breiten Spektrum. Denn wenn nicht nur die Seele besonderer Behandlung bedarf, sind fachliche und psychologische Aspekte gleichermaßen gefragt.

Die Haut als Spiegel der Seele verursacht mitunter Irriationen vielfältiger Art. Zum Einen spiegeln sich die psychischen Belastungen auf der Haut wider. Zum Anderen haben auch die medizinischen Behandlungen wie Chemo- und Strahlentherapie direkte Auswirkungen auf die Haut - sie ist irritiert, rau und fahl. In vielen Fällen neigt sie zur Empfindlichkeit und der Eigenschutz gegenüber Keimen ist herabgesetzt. Hier setzt nun die Zusatzqualifaktion zur onkologischen Kosmetikerin an.

Voraussetzung für die Zusatzqualifikation ist (eine bereits abgeschlossene oder kurz vor dem Abschluss stehende) Ausbildung zur Kosmetikerin und/oder medizinisches Fachwissen. Die Ausbildung beinhaltet Themen wie „Chemotherapie und die Auswirkungen auf die Haut“, „Blutwerte und deren Bedeutung“, „Notwendigkeit einer gezielten Ernährung“, „Mögliche Prävention“, „Wundversorgung“ und den Aspekt „Das Leben mit Krebs und das Leben nach der Genesung“. Die Zusatzqualifikation endet mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung vor einem Onkologen und bietet die Möglichkeit der Spezialisierung auf dem Arbeitsmarkt. Onkologische Kosmetikerinnen finden beispielsweise Arbeitsfelder in Kliniken oder Sanatorien.