06.05.2006

WALA Heilmittel GmbH

Zitrone: Wala-Pflanze des Monats Mai

Foto: Wala
Botanisch gesehen ist die Zitrone eine Beere, die in ihrem Inneren die eigentlichen Samenkerne birgt. Die Bäume dieser sauren Zitrusfrucht, deren Aussehen und Geschmack so manches Sprichwort geprägt hat, sieht man bei uns meist nur in Orangerien oder Botanischen Gärten. In den warmen Zonen, die der Baum für sein Wachstum benötigt, wird er bis zu fünf Meter hoch. Ursprünglich kommt die Zitrone aus Ost- und Südostasien, Persien, Himalaja. Nach Bananen und Trauben ist die Zitrone unter den Früchten das wirtschaftlich wichtigste Gut. Weite Verbreitung findet sie als Geschmacks- und Geruchskorrigens in einer Vielzahl von Lebensmitteln, aber auch in Reinigungsmitteln. In der anthroposophischen Medizin wird die Zitrone gegen allergische Erkrankungen eingesetzt. Die Kosmetikindustrie preist die Zitronensäure, die als Fruchtsäuren oder AHA (Alpha Hydroxic Carbonic Acids) in Mode gekommen ist, als Mittel gegen Hautfalten.

Den Gattungsnamen "Citrus" verdanken die Zitrusfrüchte ihrer Eigenschaft, mit ihrem starken Geruch Motten und anderes Ungeziefer zu vertreiben. Mit dem griechischen "kedrus" wurden stark duftende, ebenfalls Ungeziefer vertreibende Hölzer bezeichnet. So zum Beispiel Lebensbaum, Wacholder und Zeder (Cedrus). Der Sprachgebrauch verschliff sich, den Zitrusfrüchten blieb die Bezeichnung. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden Zitrusfrüchte wie die Zitrone in China als ein sehr kostbares Gut kultiviert, das zuerst nur dem Kaiser und höheren Beamten vorbehalten war. Als "goldköpfige Sklaven" wurden die Zitrusbäume bezeichnet, die ihren Besitzern Reichtum und Ansehen brachten. Alexander der Große lernte die Zitrone, den "Goldenen Apfel" auf seinem Asien-Feldzug (334-324 v.Chr.) kennen. Doch erst hunderte von Jahren später gelangte die Zitrone in unseren Kulturkreis: Vermutlich wurde sie im 10. Jahrhundert von den Arabern nach Europa gebracht.

Zitrone bei WALA: Die ledrige Schale der Zitrone schützt ihr saftiges Inneres, hält die Feuchtigkeit geradezu zusammen und verhindert ihr Zerfließen. Diese Kunst macht sie dem Menschen vor, der unter allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen leidet und dabei ständig mit laufender Nase und tränenden Augen zu kämpfen hat. Die Zitrone verleiht ihm ihre Formkraft. Auf kosmetischer Ebene hilft diese Formkraft der Haut, sich zu straffen. So z.B. in Dr.Hauschka Citronen Bad und Citronen Körperöl. Beide besitzen eine straffende Wirkung auf das Bindegewebe und beugen damit Cellulite und Bindegewebsschwäche vor. Bei schwülwarmer Witterung oder auch fieberhaften Erkrankungen erfrischt das Citronen Bad angenehm. Citronen Duschcreme bringt spritzige Frische für neue Energie. In WalaVita Citrisol Zahncreme ergänzt ätherisches Citronenöl die antibakterielle Wirkung. WALA Citrus e fructibus/Cydonia e fructibus wird zur Behandlung und Prophylaxe allergischer Erkrankungen eingesetzt. (Quelle: Wala Arzneimittel)