Zellschutz aus der Natur

Gar nicht stiefmütterlich: Stiefmütterchen als Heilpflanze

Fotoquelle: hautsache.de

Zaubermittel für die Haut

Jeder kennt sie, die kleine dreifarbige Pflanze, die nahezu in jedem Blumenbeet vertreten ist – das Stiefmütterchen (Viola arvensis). Sie ist in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens beheimatet und das blühende Kraut kann man von Mai bis August, also den ganzen Sommer über ernten. Der deutsche Schriftsteller Theodor Storm hat sogar eine Novelle nach der Pflanze benannt, und in Shakespeares „Sommernachtstraum“ wirkt das reizende Gewächs als Zaubermittel.

Das Stiefmütterchen wirkt harn- und schweißtreibend und es unterstützt den Stoffwechsel. Es ist zudem ein guter Zellschutz, und hilft bei Juckreiz und Entzündungen der Haut. Auf Grund seiner schleimlösenden Eigenschaften wird es oft auch zur Linderung von Husten und Halsentzündungen eingesetzt. Das Stiefmütterchen kann äußerlich in Form von Auflagen und Waschungen, oder aber innerlich als Tee getrunken werden.

Noch ein Tipp: Zur Teezubereitung wird etwa 1,5 g (ca. 1 TL) getrocknetes Acker-Stiefmütterchen-Kraut mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Die Ziehdauer beträgt etwa 10 Minuten. Für äußere Anwendungen wird der Tee doppelt so stark zubereitet, und dann als Auflage oder Waschung eingesetzt. (Quelle: Hautsache.de)