21.11.2010

Hormon-Yoga gegen Wechseljahre-Beschwerden

Yoga für Best-Ager

Foto: © Nicola Vernizzi/Fotolia.com / Quelle: NetDoktor.de
Mit Yoga gegen Hitzewallungen, Haarausfall und schlechte Laune: Eine spezielle Form der indischen Lehre, das Hormon-Yoga, soll Wechseljahrsbeschwerden auf natürliche Weise lindern. Eine genau festgelegte Abfolge von Körper- und Atemübungen stimuliert laut Begründerin Dinah Rodrigues das Drüsen- und Hormonsystem in Eierstöcken, Schilddrüse, Hypophyse und Nebennieren. Das soll den wechseljahrsbedingten Hormon-Schwund aufhalten.

Einen wissenschaftlichen Nachweis, dass man damit den Hormonhaushalt gezielt verändern kann, gibt es zwar noch nicht. Dennoch können viele Frauen von den Übungen profitieren. Nicht nur das Gefühl, etwas für sich und seinen Körper zu tun, hilft. Auch der Austausch mit anderen betroffenen Frauen unterstützt das Wohlbefinden.

Das typische Hormon-Yoga-Programm ist eine Mischung aus Hatha Yoga, Kundalini Yoga und buddhistischer Meditation. Neben Körperübungen, die intensive Bauchbewegungen enthalten, spielen spezielle Atemtechniken eine besondere Rolle. Hier ist vor allem die tiefe Bauchatmung wichtig. Das soll die Beckenorgane massieren und deren Durchblutung fördern. Die Abfolge der einzelnen Übungen ist genau festgelegt, ein Zyklus dauert circa 30 Minuten. Rodrigues empfiehlt, die Übungen täglich durchzuführen. Hormon-Yoga sei prinzipiell geeignet für alle gesunden Frauen ab 35 Jahren, da der Körper die Hormon-Produktion schon ab Mitte 30 nach und nach zurück fährt. Frauen, die die Übungen gezielt einsetzen wollen, um Wechseljahresbeschwerden zu lindern, können aber auch später damit anfangen.