13.02.2008

Wirkstofftransport durch Porotation

Foto: EMS Porotationssystem/physo-m
Unter Porotation versteht man eine neue kosmetische Technik , die kurzzeitig die Durchlässigkeit der Haut steigert. Das Porotationssystem wurde zur transdermalen Einschleusung flüssiger Substanzen in die Haut durch Elektroporotation entwickelt. Mit der nicht invasiven Methode der Elektoporotation entstehen kurzfristig (wenige Millisekunden) zusätzliche Poren in der Haut sowie eine reversible Permeabilisierung von Zellmembranen. So können große Mengen an Wirkstoffen auch in die tiefen Hautschichten eindringen. Bei normalen Behandlungen nimmt die Haut verhältnismäßig geringe Wirkstoffmengen auf. Erst durch Elektro-Poration wird der Transport von hochdosierten Wirkstoffkonzentraten in die Haut möglich und große Mengen gelangen in die tieferen Hautschichten. Sie leisten Reparaturarbeit und polstern die Haut von innen.

Die eingeschleusten Substanzen sollen vor allem revitalisieren und regenerieren. Die Haut bekommt deutlich mehr Spannkraft und wird glatter. Die Effektivität der Behandlung ist der traditionellen Mesotherapie mit oberflächlichen Injektionen überlegen, weil eine deutlich feinere Einschleusung der Substanzen gewährleistet ist. Ein Anbieter von Porotationssystemen ist das Unternehmen physo-m. Mit den angebotenen EMS- Porotationssystemen stehen fünf verschiedene Wirkstoff-Konzentrate für die verschiedenen Behandlungsareale zur Verfügung.