29/09/2010

Dr. Hauschka Tipps für winterliche Hautpflege

Winter(haut) adé

Foto: © Rolf Wenkel / Pixelio
Kaum ist der Sommer vorüber, macht sich der Herbst mit feuchtkühlem und windigem Wetter bemerkbar. Das bekommt auch unsere Haut zu spüren, die sich nun langsam auf die nahende Wintersaison einstellen muss. Hilfreiche Tipps, damit der Winter „nicht auf die Haut schlägt“, gibt Dr. Hauschka:

Hautpflege im Winter beginnt mit der richtigen Kleidung: Synthetische Stoffe und bestimmte Waschmittel können die extrem trockene Haut reizen. Betroffene sollten daher austesten, welche Fasern sie am besten vertragen und die Kleidung immer gut ausspülen. Gut vertragen werden meistens Baumwolle, Seide und Leinen. Tipp „Zwiebelprinzip“: anstelle von dicken Stoffen mehrere übereinander getragene Kleidungsstücke aus atmungsaktiven Materialien zu tragen. So werden Schweißausbrüche durch zu warme Kleidung vermieden, die zu vermehrtem Juckreiz führen könnten.

Ein weiterer Faktor ist das richtige Raumklima: Gerade für Menschen mit sehr trockener Haut sowie für Neurodermitiker ist die richtige Luftfeuchtigkeit von großer Wichtigkeit. Zur Orientierung: Bei einer Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad liegt die empfohlene Luftfeuchtigkeit bei 40 bis 60 Prozent. Dafür muss man richtig lüften. Die Fenster sollten im Winter nur kurz, dafür aber weit geöffnet werden. So gelangt weniger Feuchtigkeit an die Außenluft. Auch Luftbefeuchter vermindern das Risiko, dass die Haut austrocknet.

Und last but not least, sollte man im Dienste seiner Haut gut auf sich achten: Die Haut spiegelt unsere Lebensweise und unsere Seele. Stress und Ärger können die Gesundheit der Haut ebenso beeinflussen wie ungesunde Ernährung oder zu wenig Bewegung. Techniken, sich gegen Stress abzugrenzen, können hilfreich sein, darunter zum Beispiel Bewegungstherapien, die ein gestörtes Kräfteverhältnis im Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Also das Tanzbein schwingen – darüber freut sich nicht nur die Haut!