09.01.2005

Weltneuheit in der ästhetischen Chirurgie: Fettabbau durch WAL

Die Fettabsaugung (Liposuktion) ist zur Korrektur von störenden Fettpolstern bzw. Problemzonen geeignet, welche trotz vernünftiger Ernährung bzw. sportlicher Betätigung nicht beseitigt werden können. Die in der Allgemeinchirurgie schon seit vielen Jahren eingesetzte und erprobte Methode der Gewebetrennung durch einen Hochdruck-Wasserstrahl ist nun für die Anwendung bei der Fettabsaugung weiterentwickelt worden. Diese Technik ermöglicht es zuverlässiger, das Ergebnis bereits während des Eingriffes einschätzen und gegebenenfalls korrigierend eingreifen zu können. Darüber hinaus ist diese Methode für die Patienten weniger belastend, weil keine größeren Flüssigkeitsmengen im Körper verbleiben.

Plastische Chirurgen aus Deutschland haben diese "Wasserstrahl assistierte Liposuktion"-Technik, kurz WAL, entwickelt. Mit dieser auch "Bodyjet®-System" genannten Technik der Schweriner Firma "human med" wird die Fettzelle nicht mehr mit Unmengen an Lokalanästhesie aufgequollen, sondern mithilfe eines computergesteuerten Wasserstrahls aufgelöst. Das Absaugen des erweichten Gewebes erfolgt sofort nach dem Auflösen - in einem Arbeitsgang.

Weitere Vorteile: Das Gewebe wird nicht zerstört. Schmerzen, Schwellungen und blaue Flecken werden reduziert. Es ist eine geringere Menge an Schmerzmittel notwendig. Nachträgliche Korrekturen werden minimiert. Die Operationszeit wird verkürzt. Mit dem erweichten Fettgewebe verschwindet auch die Flüssigkeit mit dem Lokalanästhetikum. Somit sinkt die Medikamentenbelastung für den Patienten. Außerdem gelangt die Lösung durch ein patentiertes Sondensystem garantiert steril an die zu behandelnden Stellen. So werden nicht nur Komplikationen durch Medikamente, sondern auch das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert.

Derzeit gibt es nur wenige Kliniken in Deutschland, die diese Methode anbieten können, da die Geräte erst seit kurzer Zeit verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie unter den angegebenen Links.