25.01.2008

Wellness im Test

Foto: Wellnesskatalog
Der Begriff „Wellness“ ist in den letzten Jahren zu einem beliebten Wort im Deutschen geworden. Fast jeder kennt es oder nutzt es auch regelmäßig in seinem Sprachgebrauch. Nicht zuletzt werden wir mit dem Begriff „Wellness“ einfach von allen Seiten überschüttet. Es gibt Wellness-Joghurts, Tees und Brote, Jogginganzüge, Schuhe und Liegen, Massagen, Salons und Hoteliers. Und viele von ihnen schmücken sich mit der Wohlfühlvokabel.

Doch was bedeutete den Wellness eigentlich? Einfach ausgedrückt bedeutet es „Gesundsein und das Leben genießen“: Genau aus diesen beiden Faktoren setzt sich Wellness zusammen. Die ersten „Wellness-Apostel“ der amerikanischen Wellness-Bewegung in den 70er Jahren waren sehr dynamische Querdenke: die Ärzte Dr. John W. Travis und Dr. Donald B. Ardell. So verbreitete sich aus der Idee „Gesundsein und das Leben genießen“ über die ganze USA eine wachsende Gemeinschaft von Wellness-Professionals: Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Bewegungs- und Köpertherapeuten, Ernährungsberater, Sportlehrer und viele andere Berufsgruppen des Gesundheitssystems. Sie versuchten auf diese Weise, ihrer Arbeit eine positive Ausrichtung zu geben und den von ihnen betreuten Menschen das Bewusstsein von Selbstverantwortung für ihr gesundheitliches Schicksal zu vermitteln.

Dr. Travis trägt großen Anteil an den Grundlagen der Wellness-Bewegung und Umsetzung. Er erstellte ein Wellness-Modell mit zwölf Lebensbereichen und betonte, soweit diese Bereiche ausreichend funktionieren, gehe es uns gut und wir empfänden das Wellness-Gefühl. Träten in den Lebensbereichen Störungen auf, könne es unter bestimmten Voraussetzungen zu Krankheiten führen. Im Wellness-Modell sind folgende Lebensbereiche aufgeführt:

1. Selbstverantwortung und Liebe, 2. Richtiges Atmen, 3. Sensibilität der Sinne, 4. Gesundes Essen, 5. Angemessene Bewegung, 6. Zulassen und Ausdrücken von Gefühlen, 7. Geistige Aktivität, 8. Freude am Arbeiten und am Spielen, 9. Miteinander reden und im Austausch sein, 10. Erfüllende Sexualität, 11. Denn Sinn des eigenen Lebens finden, 12. Spirituelles Bewusstsein (jenseits des Sinnes-Bewusstseins).

Dr. Travis betont das Ziel, die zwölf Bereiche durch die optimale Gestaltung des eigenen Lebens in einem möglichst harmonischen Gleichgewicht zu balancieren. Nach diesem Prinzip wurde ein umfangreicher Wellness-Test entwickelt, mit dem jeder seinen aktuellen und individuellen Wellness-Status leicht ermitteln kann. Der Test zeigt das individuell aktuelle Stärken-Schwächen Profil. Bei www.Wellnesskatalog.eu kann man kostenlos seine Wellnesskompetenz testen.