28.09.2006

Watsu: Shiatsu im Wasser

Aquatische Körperarbeit/Foto: watsu.de
Watsu ist eine sanfte ganzheitliche Wassertherapie mit einzigartigen Möglichkeiten. Der Körper kann im Wasser bewegt werden, wie es an Land undenkbar ist. Die Wasser-Wellness-Methode schenkt eine tiefe körperliche und seelische Entspannung. Watsu arbeitet mit Elementen aus Shiatsu, Bewegungs-, Atem- und Psychotherapie.

Diese Form der Körpertherapie wurde seit 1980 aus dem Zen-Shiatsu entwickelt und macht die heilenden und unterstützenden Qualitäten des warmen Wassers (35°C) nutzbar. Sie entspannt und befreit den Bewegungsapparat auf erstaunlich leichte und nachhaltige Weise. Watsu löst Blockaden und Verspannungen auf körperlicher, emotionaler und psychischer Ebene. Durch sanftes, sachgerechtes Dehnen, Drehen und Strecken, Meridian-Behandlung sowie Mobilisieren aller Gelenke wird die Entspannung der Muskeln gefördert und die Organe werden reflektorisch gestärkt. Die Beweglichkeit wird verbessert und der Bewegungsradius erweitert.

Die Wirbelsäule, im Wasser vom Körpergewicht entlastet, kann in einer Weise bewegt werden, wie es an Land nicht möglich wäre. Rhythmische, harmonisch fließende Bewegungen bringen dem Körperbewusstsein neue Impulse und laden ein, alte Bewegungsmuster loszulassen. Die Atmung vertieft sich und der vollständige Atemrhythmus wird reaktiviert. Ein gesteigertes Wohlbefinden und ein verbessertes Körperbewusstsein sind die natürlichen Folgen. Die Bewegungen des Praktizierenden sind dem Tai Chi ähnlich: tänzerisch wird der/die KlientIn bewegt, wobei Spiralen, Bogen-, Pendel-, Wellen- und Kreisbewegungen initiiert werden. Viele Menschen genießen auch noch Tage nach ihrer Watsu-Behandlung das sanfte Strömen aus der im Wasser wiedergewonnenen Stärke.