15.07.2006

WALA Heilmittel GmbH

Wala-Pflanze des Monats Juli: Majoran

Majoran/Foto: Wala
Viele kennen Majoran als verdauungsfördernde Zutat in fettreichen Speisen. Diese delikate Pflanze zählt zur großen Familie der Lippenblütler, der solch bekannte Gewürzpflanzen wie Thymian, Basilikum, Salbei, Rosmarin, Bohnenkraut, Minze und viele mehr angehören.Der Wärme liebende, frostempfindliche mehrjährige Majoran übersteht frostige Winter nicht, sodass er in unseren Klimaten nur einjährig gedeiht. Beheimatet ist er in Vorderindien.

Der Name Majoran leitet sich vom arabischen Wort "Marjamie" = der Unvergleichliche ab. Ägypter, Araber, Griechen und Römer schätzten das aus Indien stammende Gewürz. Im Altertum war der Majoran der Liebesgöttin Aphrodite geweiht, die das heilkräftige Pflänzchen in einem Zustand vollkommenen Glückes geschaffen haben soll. Ihr zu Ehren wurde Majoran zum Räuchern verwendet. Mit Majoran gewürzter Wein sollte die Liebeskräfte und das Liebesverlangen stärken. Die Frauen des antiken Griechenland bedufteten Augenbrauen und Haare mit ätherischem Majoranöl, das sie zudem ihren Parfummischungen zusetzten. Das älteste erhaltene Kochbuch De re coquinaria (Über die Kochkunst), das dem berühmten römischen Feinschmecker Marcus Gavius Apicius (1. Jh. n.Chr.) zugeschrieben wird, zählt Majoran zu den zehn am häufigsten verwendeten Gewürzen.
Noch heute macht das klassische Wurstkraut fette Speisen und Hülsenfrüchte bekömmlich: Majoran hilft bei Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfällen. Eine Salbenzubereitung mit Majoran findet Verwendung als Schnupfensalbe oder gegen Blähungen bei Säuglingen und Kleinkindern, bei Nervenschmerzen, Verrenkungen, Wunden und Geschwüren. Die Homöopathie setzt den auf das Nervensystem und die Sexualorgane der Frau wirkenden Majoran zusätzlich bei Störungen der Sexualität ein.

Majoran bei Wala: Das dufttragende ätherische Öl ist beim Majoran in den Blättchen gespeichert. Die Blüten hingegen sind unscheinbar und geradezu zwischen Blättern versteckt. Sogar die Früchte und Samen sind von den grünen duftenden Blättern umhüllt. Trotz der kleinen Blütchen ist der blattreiche Majoran also ausgeprägt blütenhaft, aber auf eine verdeckte, verinnerlichte Weise. Dem Blütenhaften entspricht im Menschen das Stoffwechsel-Reproduktions-System. Der wärmende Majoran hilft so bei Verdauungs- und Unterleibsproblemen. WALA Majorana Vaginalgel mit Majoran, Ringelblume, Sonnenhut und Milchsäure bringt bei Juckreiz, Trockenheit oder Ausfluss im Scheidenbereich das Scheidenmilieu wieder ins Gleichgewicht, stillt den Juckreiz, unterstützt die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend. WALA Melissenöl mit Melisse, Majoran, Kümmel und Fenchel hilft bei Blähungen und Bauchkrämpfen und eignet sich sehr gut zur Bauchmassage bei Kindern.