06.02.2006

WALA Heilmittel GmbH

Wala-Pflanze des Monats Februar: Mango

Mango / Foto: Wala
Der wissenschaftliche Name "Mangifera" setzt sich aus Mango und lateinisch ferre (= bringen, tragen) zusammen und heißt also übersetzt Mango-Träger. Das Wort Mango entstand vermutlich aus einem "Verhörer": Die Portugiesen schnappten es auf den indischen Märkten und Häfen auf, wo die Händler in ihrer tamilischen Sprache von "mangai" sprachen, die Bezeichnung für unreife Mangofrüchte. Im Tamilischen heißt die reife Mango hingegen "mamaran" oder "mampalam". Diese Namen stammen von dem Wort "amra" ab, der Sanskrit-Bezeichnung für Mango. Sanskrit ist die Sprache der ältesten indischen Literatur, der Veden. In diesen Schriften steht der imposante Mangobaum für Kraft und Stärke. Deshalb verlieh man würdevollen oder bewunderten Personen das Wort amra als Namenszusatz. Die 4000 v.Chr. niedergeschriebenen Veden bezeichnen die Mango zudem als Gottesspeise. Und die indische Dichtkunst schreibt dem Duft der Blüte die Fähigkeit zu, den Schmerz des einsam liebenden Herzens zu schüren.

Bereits vor 4000 Jahren kultivierten die Inder Mangobäume im Staat Assam. Die Mangokultur breitete sich von dort nach Malaysia und um 1400 n.Chr. durch mohammedanische Missionare und Piraten nach den Philippinen aus. Die weltweite Verbreitung der Mango verdanken wir den Portugiesen. Sie brachten die Frucht vermutlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Goa nach Ostafrika, von dort nach Westafrika und anschließend über verschiedene Inselgruppen nach Brasilien. Samenkerne aus Rio de Janeiro fanden ihren Weg nach Barbados (1742) und Jamaica (1782) und erreichten über Mexiko um 1833 Florida. Heute zählt die Mango nach Banane und Zitrusfrüchten zu den mengenmäßig wichtigsten tropischen Früchten.

Die Rezeptvariationen für Mangos, die in Indien und Burma beheimatet sind, sind vielfältig. Ob reif und pur, unreif mit Zitronensaft und Salz, unreif getrocknet und pulverisiert als Gewürz, zu Chutneys verarbeitet oder als Trockenfrucht: Mangos sind zum Essen da. Aber nicht nur. Der Mangokern enthält ein gelblich-cremefarbenes Fett, die Mangobutter, das der Kakaobutter ähnlich ist und deshalb bis zu einem Anteil von 5 % in Schokolade enthalten sein darf. Zudem findet Mangobutter Verwendung in der Seifen- und Kosmetikindustrie. Die gut verdauliche Mango soll den Darm beruhigen. Die an Eisen und Provitamin A reiche Mango soll hilfreich bei Anämie sein, gegen Infektionen vorbeugen und die Schleimhäute pflegen. Eine Mango deckt annähernd den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Provitamin A.

Mango in der Dr. Hauschka Kosmetik: Mangobutter kann selbst strapazierter, rauer Haut neue Geschmeidigkeit verleihen. Sie schützt die Haut vor Austrocknung und bereichert die Rezeptur von Dr.Hauschka Augencreme, Rosenpackung und Novum Lip Gloss. (Quelle: Wala Arzneimittel)