06.01.2011

Tipps gegen Sonnenbrand im Skiurlaub

Vorsicht vor der Wintersonne

Foto: © werbebunker.de / pixelio
Für viele steht jetzt im Winter der wohlverdiente Skiurlaub an. Verschneite Landschaften, schneebedeckte Pisten und Hüttengaudi, wenn jetzt noch die Sonne scheint und den Schnee glitzern lässt: Perfekt! Dabei sollte man aber unbedingt auch an den Sonnenschutz denken. Denn nicht nur im heißen Hochsommer, sondern auch auf der verschneiten Piste ist das Sonnenbrandrisiko sehr hoch. Im Winter wird die Sonne oft unterschätzt – oder wussten Sie, dass:

- ungefähr alle 300 Höhenmeter die UV-B-Strahlung um ca. 10% an Intensität zunimmt?
- auch auf der Hornhaut der Augen es zu Sonnenbrand, der sogenannten Schneeblindheit, kommen kann?
- die Strahlen der Sonne vom Schnee reflektiert werden und es noch schneller zu Sonnenbrand kommen kann?
- abhängig von der Fahrtgeschwindigkeit auf der Gesichtshaut kurzfristig sehr niedrige Temperaturen von bis zu minus 50°C herrschen können?
- aufgrund der Kälte die intensive Sonnenstrahlung nicht so stark wahrgenommen wird?

Um einen Sonnenbrand im Skiurlaub zu vermeiden, sollte man einen Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 20 verwenden. Der LSF dient als Multiplikator und gibt ungefähr an, wie lange man sich draußen aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Dies sollte aber nur als Richtwert dienen, denn längere Zeit in der prallen Sonne führen mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem zu Sonnenbrand. Die Sonnencreme sollte ungefähr eine halbe Stunde vor der Sonneneinwirkung aufgetragen werden und immer wieder aufgefrischt werden, vor allem dann, wenn die Creme nicht wasserfest ist und durch Schnee oder Schweiß abgewaschen wird. Auch die Lippen dürfen nicht vergessen werden und sollten auch mit einem Lippenstift mit UV Schutz gepflegt werden. (Quelle: arzneimittel.de)