Unkraut oder Heilpflanze?

Wala Pflanze des Monats: Quecke

Foto: Wala Arzneimittel GmbH

06.02.2015

Für eine „queck-lebendige“ reine Haut

Unter Gartenbesitzern gilt sie als lästiges, kaum auszumerzendes Unkraut: die Quecke. Das grüne Gewächs mit dem mächtigen Wurzelwerk wird auch Zwecke, Flechtgras, Hundsgras oder Graswurzel genannt und kommt vor allem in kühlen bis mäßig warmen, feuchten Gebieten von Europa vor. Ihre unverwüstliche Lebenskraft hat der Quecke ihren Namen gegeben: Ganz ursprünglich leitet sich das Wort "Quecke" vom lateinischen "vivus" = lebendig ab. In Worten wie "erquickend", "quicklebendig", "keck" findet sich diese Bedeutung noch wieder.

Die Quecke enthält viel Kohlenhydrate, Schleimstoffe, Saponine, Mineralsalze (besonders Kaliumsalze), Kieselsäure und Eisen, Vitamin A und B sowie organische Säuren.Der arzneilich verwendete Teil der Quecke ist ihr Wurzelstock. Schon in der Antike wurde sie als Heilpflanze verwendet. Dioskurides und Plinius sprachen ihr eine heilende Wirkung auf die Harnwege zu.

Ein aus der getrockneten Wurzeldroge bereiteter Tee wirkt blutreinigend, aktiviert also die Stoffwechseltätigkeiten und Aussscheidungsprozesse. Quecke entwässert dadurch, hilft, Körperschlacken zu beseitigen und Hautunreinheiten zu bessern. Müdigkeit und Abgeschlagenheit verschwinden. Wegen ihrer reinigenden, ausleitenden Eigenschaften wird sie auch bei Bronchialleiden, Stoffwechselbeschwerden, Rheuma, Gicht, Katarrhen der ableitenden Harnwege sowie Katarrhen der oberen Luftwege eingesetzt. Im Volksbrauchtum wurde die Quecke wegen ihrer desinfizierenden und reinigenden Wirkung verräuchert, um Hautproblemen, Seuchen und Krankheitsdämonen vorzubeugen.

Die Pflanze bei WALA: Die Kraft der Queckenwurzel bringt im menschlichen Stoffwechsel stagnierende Prozesse wieder in Fluss. Dort, wo der erkrankte Organismus nicht mehr genügend Aufbau- und Abwehrkräfte aufbringt und stattdessen in einen Zustand der Lethargie, des stagnierenden Gewährenlassens verfällt, dort gibt die Quecke mit ihren Sonnenkräften anregende Impulse. Diese Kraft hilft in WALA Agropyron Globuli velati bei Erkältungskrankheiten im Bereich des Kopfes, wie Schnupfen, Stirnhöhlenkatarrh, Mandelentzündung oder grippalem Infekt.