17.12.2010

Neue Rezeptur aus der tibetischen Gesundheitslehre

Tibetische Kräuter: „Fünf Freunde“ fürs Wohlbefinden

Foto: Padma Digestin
Üppiges Essen und ein voller Magen lassen sich in Zeiten von Advent- und Weihnachtsfeiern nicht immer vermeiden. Fette Mahlzeiten behindern aber laut der Tibetischen Medizin eine gute Verdauung. In der traditionellen tibetischen Gesundheitslehre unterstützt eine Kombination aus fünf pflanzlichen Komponenten Magen und Darm bei der Verdauung: Granatapfelsamen, Galgantwurzel, Langer Pfeffer, Kardamom und Zimtkassia.

Die fünf Gewürze vermindern ein unangenehmes Völlegefühl, Übelkeit und Aufstoßen nach dem Essen, in dem sie den Gallenfluss fördern und die Produktion von Magensekret und Speichel anregen. Zudem wirken sie antioxidativ, entblähend und für das Verdauungsfeuer stärkend. Um die Verdauungshitze gezielt zu steuern und um Beschwerden wie Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen zu vermeiden, setzt die tibetische Gesundheitslehre auf pflanzliche Vielstoffgemische, in diesem Fall auf die oben erwähnten „fünf Freunde“.

Granatapfelsamen: wirken antimikrobiell und steigern generell die Verdauungshitze. Sie werden eingesetzt bei Verdauungsstörungen, Appetitverlust und Blähungen, welche durch mangelhafte Verdauungswärme ausgelöst werden. Galgant: fördert den Speichelfluss. Langer Pfeffer: wird bei "kalten Störungen" wie Magenverstimmungen, Blähungen und Magenübersäuerung angewendet. Kardamom: verdauungsfördernd und magenstärkend, appetitanregend und wärmend, fördert die Gallenbildung sowie die Gallensekretion. Kardamom ist gut gegen Blähungen und hat eine ausgewiesene antibakterielle wie auch antivirale Wirkung. Zimtkassia: beruhigt den Darm, hat eine stärkende Wirkung bei Nierenschwäche oder Kältegefühl. Die Kombination dieser Gewürze und Pflanzenextrakte wird als „Padma Digestin“ in der Schweiz hergestellt.