12.12.2012

Wissenschaftliche Studie bestätigt die Heilkraft von Thermalwasser

Thermalbad gegen Stress und Burnout

Foto: Thermalbad Bad Füssing
Heilkräftiges Thermalwasser senkt den Stress und hilft gegen das Burnout-Syndrom. Das hat jetzt eine gemeinsame Studie der Medizinischen Universität Graz sowie des Landesklinikums St. Pölten bewiesen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass bereits ein 25-minütiges Bad in Thermalwasser zu einer signifikanten Senkung des Kortisol-Gehalts im Speichel führt.

Unter Stress produziert der Körper vermehrt Kortisol. Kortisol ist ein starkes Hormon, das den Blutzuckerspiegel erhöht und den Eiweißumsatz reduziert. Kortisol wird auch als "Stresshormon" bezeichnet. Hohe Werte sind ein Indiz für Stressbelastung im Körper.

Die Studie wollte beweisen, dass Thermalwasser messbar und nachweisbar entspannend auf den Körper wirkt. Sie war in steirischen Thermen durchgeführt und im nuklearmedizinischen Labor des Landesklinikums St. Pölten ausgewertet worden. Die Wirkstärke des Thermalwassers zur Stressreduzierung sei in etwa mit den klassischen Methoden der Muskelrelaxation vergleichbar - bei einer deutlich spürbareren Wohlfühlwirkung, sagen die beteiligten Wissenschaftler. Anhand von Befragungen durch Psychologen wurde auch die Veränderung des subjektiven Wohlbefindens der durchgängig gestressten, berufstätigen Studienteilnehmer ermittelt. Hier zeigte sich auch die besondere Wirkung von natürlichem Thermalwasser auf die Muskelentspannung.

Rudolf Weinberger, Kurdirektor von Europas größtem Thermen-Kurort Bad Füssing in Bayern, sieht sich durch die jetzt veröffentlichte Studie bestätigt. "Die Gäste in den Bad Füssinger Thermen berichten bereits seit Jahren von der Stress reduzierenden, entspannenden Wirkung des Bads im Bad Füssinger Thermalwasser", sagte Weinberger. Viele Gäste bemerkten eine Schmerzlinderung in Gelenken und an der Wirbelsäule bemerkten sowie eine Besserung ihrer Beweglichkeit und einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens ganz allgemein. (Quelle: Spaworld.de)