Tattooentfernung ohne Laser

Skinial: Body-Tattoo- & PMU-Removal

Entfernungsflüssigkeit für Tattoos oder Permanent Make up

Foto: Skinial

01.08.2016

Ein Tattoo ist kein Graffiti und die menschliche Haut ist keine Häuserwand. Dieses Grundsatzes muss sich jeder bewußt sein, der eine Tättowierung entfernen lassen möchte. Ein Tattoo kann nicht einfach weggewischt werden, aber es gibt dennoch eine Alternative zum Laser: Skinial Tattoo- und PMU-Entfernung.

Mithilfe eines Mikropigmentiergerätes wird ein kleiner Teil der Oberhaut (Epidermis) in der Form kleiner runder oder ovaler Punkte von 0,5 cm – 0,8 cm bis zu einer Tiefe von ca. 0,3 mm – 0,5 mm abgetragen. Dann wird eine gering konzentrierte Lösung auf der Basis von Milchsäure auf die Fläche aufgeträufelt, die dann bis zum Tattoo vordringt. Die Farbmoleküle des Tattoos sind von Makrophagen (Fresszellen) umhüllt, die bisher verhinderten, dass die Farbe in der Haut vom Körper als fremde Substanz wahrgenommen und abgestoßen wurde.

Die Entfernungsflüssigkeit bewirkt nun, dass sich die Makrophagenhülle von den Farbpartikeln löst und der Körper erstmalig erkennt, dass dies Fremdkörper sind. Daraufhin werden sie sofort an die Hautoberfläche abgestoßen. Im Wundschorf werden die Farbmoleküle gebunden und fallen nach rund zehn Tagen ab. In den folgenden Wochen verheilt die gerötete Stelle und die Behandlung kann daraufhin in der Nachbarschaft der bereits entfernten Stellen fortgesetzt oder wieder übertätowiert werden. Skinial behandelt in kleinen Flächen, da sich dann aufgrund geringer Oberflächenspannung kaum Narben bilden können.

Diese Methode betrifft nicht nur Tattoofarben und Permanent Make Up Farben, sondern auch Lacke und Spezialmischungen. In nahezu allen Fällen lässt sich die Farbe aus der behandelten Stelle sofort bei der ersten Behandlung entfernen. Die Anzahl der Behandlungen ist im Vergleich zum Laser deutlich geringer, weil bei jeder Behandlung die Farbe definitiv entfernt wird und nicht nur langsam verbleicht. Dadurch geht die Entfernung schneller und auch die Kosten reduzieren sich.

Die Tattoofarbe verlässt den Körper wieder über die Hautoberfläche. Die Milchsäure ist eine physiologische Substanz, die der Körper binnen weniger Stunden vollständig zu Glukose umbaut. Es bleiben keinerlei Schadstoffe zurück. Die Entfernung mit der Skinial Methode fühlt sich ähnlich an wie das vormalige Tätowieren. Schmerzen wie bei der Laserentfernung entstehen nicht.

Anmerkungen: Laut einer medizinischen Studie neigen fünf Prozent aller Menschen zu hypertrophen Narbenbildung – jüngere eher als ältere, Frauen eher als Männer. Grundsätzlich ist jede Tätowierung eine dauerhafte Hautverletzung, die zu Pigmentstörungen und mikroskopischen Narbenbildungen führen kann. Das Ziel einer optimalen Behandlung ist es, den optischen Eindruck eines normalen Hautbildes wieder entstehen zu lassen. Je nach Hauttyp, Lage des Tattoos, Alter des Kunden sowie seines allgemeinen Gesundheitsbildes kann es zu unterschiedlich langen Heilungsprozessen kommen, bis der gewünschte Zustand erreicht wird. Dabei ist das Narbenbildungs- und Pigmentierungspotential bei der Skinial-Methode selbst eher gering, verspricht der Anbieter.