10.11.2008

Streichelhände dank Paraffinbäder

Foto: American Nails Starter Set
Das Paraffin- oder Wachsbad wird in erster Linie zur kosmetischen Pflege der Haut verwendet: Die Haut an Händen (und Füßen!) wird erneuert und wieder weich und glatt. Paraffinbäder eigenen sich besonders gut für raue und trockene Hände, sind aber auch für normale Haut eine Wohltat: Das Bad wirkt außerdem durchblutungsfördernd und spendet viel Feuchtigkeit. Es wird empfohlen, die Hände etwa einmal monatlich in Paraffin zu baden.

Bei einem Paraffinbad werden die Hände mehrmals für kurze Zeit in einen speziellen Paraffinbehälter gelegt, in dem sich erwärmtes Wachs befindet. So wird die Haut dabei mit einer warmen Wachsschicht überzogen, anschließend werden die Hände in Folie und spezielle Handschuhe eingepackt. Das Paraffinbad bewirkt, dass die Haut schwitzt: Dadurch öffnen sich die Poren und die Durchblutung wird verstärkt angeregt. Durch die Ummantelung bleibt die erzeugte Feuchtigkeit in der Haut. Nach etwa 15 Minuten wird das Paraffin wieder von den Händen entfernt. Die Wärme des Paraffins hält für 10-15 Minuten an und sorgt für einen Okklusiveffekt - Pflegestoffe können viel besser von den geöffneten Poren aufgenommen werden. Deshalb lässt man idealerweise kurz vor dem Paraffinbad eine Handmassage und eine Wellnessmaniküre durchführen, denn die Wirkstoffe der Pflegemittel dringen tief in die Haut ein und werden bei der Abkühlung gespeichert.

Paraffinbäder werden auch im medizinischen Bereich eingesetzt, beispielsweise bei Verspannungen, Gelenkentzündungen und Rheuma. Diese Paraffinbehandlungen werden seit Jahren in Therapien für Gelenkentzündungen mit Erfolg angewandt. Sie reduzieren Muskelverspannungen, fördern die Durchblutung und stärken das Bindegewebe.

Ein kleines, handliches und preiswertes Einsteigergerät gibt es zum Beispiel bei Anmerican Nails: Das „Starter Set“ beinhaltet einen Paraffin-Erwärmer, eine Füllung Paraffin, Protectorbags und ein Paar Frotteewärmehandschuhe.