21.11.2012

Wala Arzneimittel Pflanzenportrait des Monats November

Stockmalve gegen Erschöpfung

Foto: Wala Arzneimittel GmbH
Wer Bauerngärten liebt, kennt sie gewiss: die Stockmalve, die auch unter dem Namen Herbstrose bekannt ist. Mit bis zu drei Meter langen, kräftigen Stängeln wird sie so groß wie die Sonnenblume. Malven sind aber nicht nur hübsch, sondern besitzen auch gesundheitsfördernde Wirkstoffe:

Die in ihr enthaltenen Schleimstoffe lindern beispielsweise trockenen Hustenreiz. Deshalb kommen Stockmalvenblüten als Bestandteil von Hustenteemischungen zum Einsatz. Bei Mundschleimhautentzündungen kann ein Tee aus den Blüten als Spülung helfen. Die anthroposophische Medizin verwendet einen Blütenauszug zur äußeren Anwendung bei Erschöpfungszuständen.

Während der griechische Arzt Dioscurides die Stockmalve bereits als Heilpflanze erwähnte, wurde dieses Malvengewächs in Europa erst im 16. Jahrhundert bekannt, vermutlich durch die Türken. Zu den von Dioscurides aufgezählten Anwendungsbereichen der Stockmalve gehörten Unterleibsschmerzen, Blasenschmerzen, Dickdarmentzündungen sowie Geschwüre der Gebärmutter, Blase oder der Nieren. Lediglich seine Empfehlung, die Blüten für Mundspülungen bei Entzündungen zu verwenden, entspricht dem heutigen Einsatzbereich.

Die Pflanze bei Wala: Schleimstoffe - der Hauptbestandteil der Stockmalve - verhindern eine Verhärtung, sie bewahren die faserige Struktur des Stängels davor, zu verholzen und halten ihn flexibel. Schleimstoffe sind Träger von Wasser, das sie in die Pflanzenstruktur einbetten. Wasser wiederum ist Zeichen von Lebendigkeit und Vitalität. Wo kein Wasser ist, wie in verholzten Pflanzenteilen, fehlt diese Lebenskraft. Die Stockmalve wirkt wider die Erstarrung im Physischen und hilft dem Menschen damit. Ein Auszug aus ihren Blüten ergänzt das Wala Malvenöl, das den Aufbaustoffwechsel bei nervöser Erschöpfung anregt.