08.12.2012

Ocean Pharma - podologische Funktionskosmetika mit Mikroalgen

Spirulina in der Podologie

Foto: Ocean Pharma
Bioaktive Wirkstoffe aus Mikroalgen-Extrakten bereichern seit einigen Jahren auch Funktionskosmetika in der Podologie. Die Anwendungsergebnisse entsprechender Produkte sind teils erstaunlich und übertreffen nicht selten die gewohnten Maßstäbe. Auch ihre Verträglichkeit hat sich als sehr gut erwiesen.

Darauf beruht die besondere Wirkung: Pilze, Bakterien und Viren sind nicht nur potenziell für uns gefährlich, sondern unter anderem auch für einen Großteil aller Lebewesen, auch für Mikroalgen. Während viele Arten im Lauf der Evolution diesem Umstand zum Opfer fielen, erfreuen sich Spirulina-Mikroalgen bereits seit 3,6 Milliarden Jahren ungefährdeter Präsenz. Damit gehören sie zu den ältesten Lebensformen der Erde. Dies verdanken sie im Wesentlichen ihrer eigenen, hocheffektiven Abwehr gegen mikrobielle und virale Angriffe. Zudem besitzen sie bei Bedarf die Fähigkeit zur beschleunigten Zellregeneration.

Diese Eigenschaften lassen sich bei besonders geeigneten Algenstämmen durch geschützte Aufbereitungsprozesse des biologischen Rohmaterials künstlich stimulieren. Die daraus resultierenden Extrakte können in wirkkosmetischen Produkten bei allen podologischen Problemstellungen, an denen Pilze, Bakterien oder Viren beteiligt sind, sehr effektiv genutzt werden. Sogar medikamentenresistente Keime wie MRSA lassen sich mit aktuell neu eingeführten Fußpflegeprodukten, die diese Wirkstoffe enthalten, nachhaltig hemmen (Spirularin Foot Gel, Spirularin Mousse, Hersteller: Ocean Pharma), wie das Wirkstoffzentrum Kiel nachgewiesen hat.

MRSA-Keime, besser bekannt auch als Krankenhauskeime, treten nicht nur im Krankenhaus auf, sondern auch bei Risikogruppen wie Diabetikern, Neurodermitikern und älteren Menschen oder Personen mit einem immungeschwächten Körper. Bis zu 80 Prozent der Menschen in diesen MRSA-Risikogruppen sind von dem Keim besiedelt. Spirularin Footgel kann beispielsweise die Aktivität der MRSA-Keime wirkungsvoll hemmen und damit das Risiko von Infektionen über die Fußhaut wesentlich verringern. (Quelle: Podologie 12/2012)