17.12.2004

Spezielle Pflege für die Haut im Winter

Fotoquelle: www.deinallgaeu.de
Im Winter braucht die Haut mehr Fett und Feuchthaltefaktoren und muss vor der Kälte geschützt werden. Durch die trockene Luft in geheizten Räumen transportiert die Haut mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche und trocknet aus. Bei kalten Temperaturen draußen verringert sich zudem die Aktivität der Talgdrüsen. Es kommt zu einem Mangel an natürlichem Hautfett. Auf diese Weise kann kalte Feuchte die Haut von außen erreichen. Folgen der starken Belastungen können sein: Spannungsgefühl, unangenehmer Juckreiz und Schuppenbildung, eine spröde Hautoberfläche, Knitterfalten oder ein fahler Teint.

Die Pflege der Haut muss deshalb der Jahreszeit angepasst werden. Was der Haut im Sommer gut tut, kann ihr im Winter sogar schaden. Schon bei leichten Plusgraden kann Feuchtigkeit auf der Haut zu Kälteschäden führen, bei Minusgraden kann das Wasser aus wasserreichen Feuchtigkeitscremes auf der Haut gefrieren und so Schäden verursachen. Beim Aufenthalt im Freien sind daher reichhaltige, fettreiche Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis und kosmetische Hautöle zu empfehlen. Sie überziehen die Haut mit einem leichten Fettfilm und verhindern, dass zuviel Feuchtigkeit verdunstet. Für Skihasen besonders wichtig: Vor dem Verlassen der geheizten Innenräume eine fetthaltige Creme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Sie schützt die Gesichtshaut vor dem frostigen Abfahrtswind und der starken UV-Einstrahlung in Schnee und Gebirge.

Damit die Lippen nicht spröde werden und verbrennen, pflegt man sie mit einem Sonnenblocker. Gegen Austrocknung in geheizten Räumen helfen Cremes, Pflegemasken und Lotionen, die zusätzlich Harnstoff als Feuchthaltefaktor enthalten. Die feuchtigkeitsspendende Tagescreme ist im Winter eher für die Nacht zu empfehlen. Abends ist die Haut für Pflegestoffe ohnehin besonders aufnahmefähig. Daher auch den Körper immer am Ende des Tages eincremen.


Quelle: Hautstadt