14.12.2010

Wie die Haut eisige Zeiten übersteht

Spezialpflege für Winterhaut

Foto: © Siegfried Fries / Pixelio
Bei eisigen Temperaturen geht niemand ungeschützt vor die Tür. Während passende Winterkleidung mit Mütze, Schal und Handschuhen den gesamten Körper vor der Kälte schützt, ist gerade die Haut besonders hohen Gefahren ausgesetzt. Das gilt vor allem für die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind. Bekommt die Haut nicht ebenfalls einen passenden Winterschutz, kann sie sich sichtbar und spürbar bemerkbar machen.

Bei Minustemperaturen sollte man immer fettreiche Pflegeprodukte verwenden, empfehlen Dermatologen wie Kosmetikerinnen. Die fettreiche Hautpflege enthält Öle oder Wachse, die einen Schutzfilm bilden und so verhindern, dass die Haut zu stark austrocknet. Besonders zu schaffen macht der Haut der Wechsel von kalten Außentemperaturen und warmer Heizungsluft. Häufig beschwert sie sich dann mit Trockenheit oder hinterlässt ein sprödes Hautgefühl. Feuchtigkeitscremes reichen dann nicht mehr aus. Im Gegenteil: Ihr hoher Wassergehalt kann sogar dazu führen, dass die Cremes auf der Haut gefrieren und diese dadurch zusätzlich schädigen. Daher sollten Feuchtigkeitscremes besser nur dann verwendet werden, man sich im Warmen aufhält.

Wer viel draußen ist, sollte die Fettcreme bevorzugen. Für Skifahrer gibt es zudem spezielle Kälteschutzcremes, die die Haut vor Erfrierungen schützt. Sie sollte immer einen Sonnenschutz enthalten, da die Intensität der UV-Strahlung mit der Höhe zunimmt. Darüber hinaus reflektieren Eis und Schnee die Sonne zusätzlich.

Natürlich ist auch bei Eistemperaturen nicht jede Creme für jeden Hauttyp geeignet. Wer generell zu eher fettiger Haut neigt, darf ein weniger reichhaltiges Produkt wählen. Und wer schon im Sommer unter trockener Haut leidet, sollte auf einen hohen Fettanteil achten. Für Menschen mit empfindlicher Haut stehen Präparate ohne Duft- und Konservierungsstoffe zur Auswahl. (Quelle: ApoRisk)