04.04.2010

Dermax: Skinware Hautmikroskop

Software für Haut und Haar

Foto: Dermax
„Allein die Dosis macht das Gift“, wusste bereits Paracelsus. Damals, vor fast 500 Jahren, erlangte man schon die Erkenntnis, dass „Viel“ nicht gleich viel hilft. Dieser Tatsache sehen wir uns tagtäglich in unserer Ernährung, unserem Lebenswandel oder bei der Medikamenteneinnahme konfrontiert. Wichtig ist diese Erkenntnis auch in Bezug auf Strahlung, der wir unseren Körper aussetzen, in der apparativen Kosmetik zum Beispiel in der Haarentfernung und Hautverjüngung. Das urzeitliche Verhaltensmuster „Wer schön sein will muss leiden“ kann uns nicht helfen - unsere Rezeptoren sind der modernen apparativen Behandlung nicht mehr gewachsen.

Wenn uns erst Schmerzen zum Abbruch einer Behandlung bringen, dann hat die Zellschädigung bereits eingesetzt. Mit technischem Fortschritt im Leistungsvermögen der apparativen Kosmetik steigt der Anspruch an die Ausführenden. Moderne Technik erlaubt es heute, auf die individuellen Erfordernisse einer Behandlung einzugehen. Kein anderes Resultat einer fachgerechten Leistung wird so subjektiv und kritisch betrachtet wie eine kosmetische Behandlung. Der Einsatz apparativer Kosmetik ist durchaus ein Handwerk - und vor der Arbeitsaufnahme steht eine objektive Bestandsaufnahme.

Die Software „SkinWare“ von Dermax unterstützt den Behandler bei der Kundenerfassung und der Feststellung etwaiger Kontraindikationen, bei der Bestandsaufnahme, Archivierung und Auswertung der optisch erfassten Hautdaten und bei der auf den histologischen Regenerationsprozess abgestimmten Behandlungsabfolge, um die kumulierende Wirkung voll auszuschöpfen. Ferner liefert SkinWare die Erfassung von Messdaten und deren Auswertung als Erfolgsnachweis und unterstützt bei der Kommunikation mit Kunden, denn auch die subjektiven Eindrücke vergangener Behandlungen können gespeichert werden. Nicht zuletzt unterstützt das System auch Werbemaßnahmen: Alle gespeicherten Daten stehen in einer SQL-Datenbank zur Auswertung und Verwendung in anderen Software-Anwendungen zur Verfügung.

Das SkinWare Hautmikroskop bietet neben der visuellen Darstellung des Untersuchungsobjektes eine Archivierung des Hautbildes und eine Auswertung der optisch erfassten Daten. Daraus wiederum bestimmt SkinWare in Anlehnung an Hautbild und Behandlung die notwendigen Parameter. Unter Berücksichtigung des akuten Hautzustandes erfolgt dann die bestimmungsgemäße Feststellung notwendiger Behandlungsparameter wie Pulszahl, primäre und sekundäre Pulsdauer, primäre und sekundäre Pulspause, sequentielle Pulsdauer, Super-Sonic Intervall, Ladeintervall, HFX Leistung, SuperSonic-Leistung, Behandlungsfilter und Behandlungskopf. Bereits während der Kundenerfassung fragt SkinWare auch Kontraindikatoren ab, die ausgedruckt und dem Kunden vorgelegt werden. Neben der Dokumentation von Kontraindikatoren verschafft der Anamnesebogen dem Kunden auch Klarheit über Ursache seines Problems, Art und Umfang der Behandlung, sowie schlussendlich notwendige Rahmenbedingungen, die für einen Erfolg der Behandlung verantwortlich zeigen.