04.08.2009

Sanfte Reflexzonenbehandlung an Rücken und Kopf

Segment Massage: Schmerz, lass nach

Foto: ‚© Matthias Balzer / PIXELIO'
Die Segmentmassage stellt zusammen mit der Bindegewebsmassage eine bedeutende reflektorische Therapiemöglichkeit dar. Massiert wird als Teilkörperbehandlung entlang der Wirbelsäule, in den entsprechenden Segmenten (Zonen) des Bindegewebes. Der Mensch nennt 6 Kopfsegmente sein eigen, 12 Brustsegmente, 5 Lendensegmente und ein Steißbeinsegment. Sie ist eine sehr sanfte, rhythmische und beruhigende Massage der Hautdecke mit reflektorischer Wechselwirkung auf die inneren Organe und den gesamten Bewegungsapparat. Über Stimulation von Haut und Muskel werden Funktionen innerer Organe beeinflusst. Haut, Muskeln und innere Organe stehen über spezielle vegetative Nervenfasern in Verbindung.

Die Segment-Massage ist sehr zu empfehlen bei Migräne, Atemwegs-, Unterleibs- und Verdauungsbeschwerden. So wird sie zum Beispiel eingesetzt bei Muskel- und Hautverspannungen, bei Wirbelsäulensyndromen, Ischialgien, Kopfschmerzen/Migräne, Menstruationsstörungen, Bronchitis, Verstopfung, Durchblutungsstörungen in Händen und Füssen, Neuralgien, vegetativer Dystonie sowie bei psychosomatischen Störungen (= Körper-Störungen, die psychischen Ursprungs sind).

Es kommt auch öfter vor, dass Muskel- und Hautverspannungen so stark sind und die Schmerzempfindlichkeit so groß ist, so dass anfänglich z.B. keine klassische Massage gemacht werden kann. Hier kann bei den ersten Behandlungen die Segmentmassage eingesetzt werden. Zur Anwendung kommen der Säge-, Schub-, Zug-, Anschraub- und Zwischendornfortsatzgriff sowie diverse Varianten von Streichungen. Die Massage erfolgt nach extra konzipierten Behandlungsplänen, wobei die strikte Reihenfolge der anzuwendenden Griffe obligatorisch ist. Sie wird im Bereich des Rückens, des Schulter- und Beckengürtels sowie des Kopfes angewendet und zwar immer als Teilbehandlung, oft auch in Kombination mit einer Fußreflexzonen-Massage.