25.06.2011

Fußpflege Aktuell (2/2011): Volkskrankheit Fußpilz

Schutz vor Fußpilz

Grafik: Gerlach GmbH
Fußpilz ist die häufigste Hauterkrankung überhaupt. Schätzungsweise sind fast 32 Prozent aller Europäer davon betroffen. Regelmäßige Fußpflege kann dazu beitragen, das Risiko einer Pilzerkrankung zu mindern. Doch warum kommt es so häufig zu Fußpilzinfektionen?

Ein Grund dafür die einfache Übertragung, die von Mensch zu Mensch erfolgt. Dabei können Hautpilze zwischendurch jedoch auf Gegenständen wie Schuhen, Strümpfen oder Fußböden lange Zeit überdauern. Ansteckungsmöglichkeiten sind folglich überall dort gegeben, wo barfuß gehende Personen in Kontakt mit infektiösen Hautschüppchen geraten. Besondere Vorsicht gilt daher in Saunen, Schwimmbädern, Duschräumen oder Umkleidekabinen, aber auch in Schuhgeschäften.

Nicht jeder ist anfällig für eine Pilzinfektion. Eine erhöhte Pilzkonzentration auf der Haut geht zwar mit einem erhöhtem Infektionsrisiko einher. Neben der generellen Infektabwehr kommt es aber vor allem auf die Hautverhältnisse an: Eine gesunde und intakte Haut infiziert sich nicht so leicht. Deshalb ist das Risiko für Menschen größer, die krankheits- oder hygienebedingt Hautprobleme am Fuß haben – zum Beispiel bei Diabetikern.

Gesunde Haut ist daher der zuverlässigste Schutz vor Pilzinfektionen. Die Hautbarriere muss intakt sein, nicht zu rissig und trocken und nicht zu feucht und aufgequollen. Regelmäßige Fußpflege ist daher unabdingbar. Präventiv wirkende Fußpflegepräparate sollten neben den barrierestabilisierenden Eigenschaften der Cremegrundlage (wie ausgewogener Hydrolipilbalance) antimyketisch wirksame Zusätze in der Rezeptur enthalten. (Quelle: Prof. Dr. med. Isaak Effendy)