22.06.2012

Warum Schlafmangel zunehmen lässt (Quelle: NetDoktor/C.Fuchs)

Schlank durch Schlaf

Fotoquelle: abnehmen-tipp.com
Das klingt doch verlockend: erst die Buttercremetorte verschlingen, danach einen ausgiebigen Mittagsschlaf halten – und dabei kein Gramm zunehmen? Ganz so komfortabel ist es leider nicht, aber ausreichend Schlaf fördert tatsächlich die Fettreduktion im Körper. Oder anders ausgedrückt: zu wenig Schlaf macht dick.

„Menschen die wenig oder unregelmäßig schlafen, bringen im Schnitt mehr auf die Waage als ausgeschlafene Zeitgenossen. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Der erste: Schlaflosigkeit macht hungrig. So zeigen Untersuchungen, dass das Hungerhormon Grehlin im Körper nach einer durchwachten Nacht erheblich ansteigt. Außerdem sind bei müden Menschen Hirnareale hochaktiv, die die Lust auf Essen steigern.

Kurzschläfer neigen folglich dazu, mehr zu essen. Doch das ist erst die halbe Wahrheit: Auch bei gleichem Kalorienverzehr werden Kurzschläfer dicker als Murmeltiere. Denn Schlafmangel führt dazu, dass Stoffwechsel heruntergeschraubt wird: Der Körper verbrennt dann Ruhezustand weniger Kalorien als sonst. Übers Jahr gerechnet können sich so bis zu sechs Kilo auf den Rippen ansammeln, die allein auf Konto des Schlafmangels gehen.

Sogar Menschen, die tatsächlich eine genetische Veranlagung zum Dicksein in sich tragen, profitieren vom Ausschlafen, zeigt eine Zwillingsstudie: Eine Extraportion Schlaf wirkt offenbar besänftigend auf eine solch ungünstige Genkonstellation: Zwillinge mit Dickmachergenen wogen weniger als ihre erbgutidentischen Geschwister, wenn sie länger schliefen.“ (Quelle: NetDoktor/C.Fuchs)