02.08.2011

Positives Körperbild erleichtert das Abnehmen (NetDoktor)

Schlank durch Akzeptanz

Fotoquelle: www.kreiszeitung.de
Wer sich in seinem Körper nicht wohl fühlt, neigt eher zum so genannten Trostessen und zu eingefahrenen Essensmustern, die Hindernisse für das Abnehmen darstellen. Es gibt daher einen Zusammenhang zwischen Verbesserungen des Körpergefühls und positiven Veränderungen des Essverhaltens. Besonders wichtig sei auch, so ein weiteres Ergebnis der Diätstudie, die Angst zu verlieren vor dem, was andere Leute über einen denken. Das Erlernen einer gesünderen Beziehung zum eigenen Körper sollte ein Teil jedes Abnehmprogramms sein, sagen die Forscher.

In Deutschland gelten knapp 70 Prozent der Männer und knapp 60 Prozent der Frauen als übergewichtig. Zugleich haben in den letzten Jahren zahlreiche Studien ergeben, dass Probleme mit dem eigenen Körperbild ein wichtiger Auslöser für Essstörungen und damit auch übermäßiges Essen sind. Die Frage, ob jemand seinen Körper hässlich oder schön findet und ob dieser der Idealvorstellung von einem selbst genügt, ist dabei nur ein Aspekt. Möglicherweise noch wichtiger ist nach Einschätzung der Forscher der Stellenwert des Aussehens für das Selbstbild. Je stärker die Fixierung auf das Äußere, desto eher bestehe das Risiko für Essstörungen.

Nach Ablauf des Jahres zeigten die Teilnehmerinnen mit psychologischer Beratung in Punkto Selbstbildnis deutliche Fortschritte gegenüber den Teilnehmerinnen, die nur allgemeine Informationen über gesunde Ernährung erhielten. Obwohl keiner der beiden Gruppen ein Diätprogramm vorgegeben worden war, hatten die Probandinnen mit Beratung durchschnittlich sieben Prozent abgenommen. Die Teilnehmerinnen ohne dagegen zwei.