Schöner schlafen

Tipps für den Schönheits- und Gesundheitsschlaf

Foto: Radka Schöne/pixelio.de

17.05.2016

8 Gründe, warum wir gut schlafen sollten

Wie schlummert man richtig? Wie viel Schlaf ist genug und gesund? Macht schlafen schön? Wird man schlank im Schaf? Im Folgenden finden Lang- wie Kurzschläfer 8 Fakten und Tipps zum Thema “Schöner schlafen”:

1) Schlaf schützt vor Erkältung:
Im Schaf erholt sich nicht nur der Geist – auch das Immunsystem kann seine Reserven wieder auffüllen. Das bedeutet, wer darauf achtet, genügend Schlaf abzubekommen, ist auch ganz konkret vor Erkältungen besser gefeit. Das ergab eine amerikanische Studie bei der Probanden, die eine Woche lang weniger als fünf Stunden geschlafen hatten, deutlich anfälliger für Erkältungsviren waren.

2) Genügend Schlaf ist relativ
Im Alter von zehn Jahren sind es um die neun bis neuneinhalb Stunden Schlaf, bei Zwölfjährigen zwischen acht und achteinhalb Stunden und im Alter von 16 bis 18 Jahren sind es nur noch sieben Stunden. Nach dieser Zeit, so fanden Wissenschaftler heraus, waren die Kinder am nächsten Tag am leistungsfähigsten. Das deckt sich auch mit einer anderen Studie, die besagt: Je älter man ist, desto weniger Schlaf braucht man. Das hängt aber auch von den Genen ab, denn:

3) Kurzschläfer-Gen
Manche brauchen einfach weniger Schlaf als andere. Einen Grund dafür haben Forscher jetzt gefunden: Eine Genmutation beeinflusst die Dauer, die jemand für die nächtliche Erholung braucht. Träger der Mutation kommen mit deutlich weniger Schlaf aus und verkraften auch Schlafmangel besser. Wie oft das Kurzschläfer-Gen tatsächlich vorkommt, darauf sucht die Forschung noch Antworten.

4) Beschwingtes Nickerchen
Das Mittagsschläfchen in der Hängematte oder dem Schaukelstuhl lässt einen nicht nur schneller einschlafen - der Schlaf ist auch erholsamer. Kulturell ist das schon lange bekannt: Babys wiegt man in den Schlaf.

5) Stabile Seitenlage
Im Schlaf wird die Müllabfuhr im Hirn aktiv. Ausschlaggebend für eine erfolgreiche „Gehirnwäsche“ ist nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die Schlafposition. Laut Forschern der Stony Brook Universität in New York fördert es den Abtransport von Schadstoffen, wenn sich der Schläfer – und damit auch das Gehirn – in Seitenlage befinden. Den Beweis traten sie zwar bei Mäusen an, die Wissenschaftler glauben aber, dass das Ergebnis auch auf Menschen übertragbar ist.

6) Sensible Damenwelt
Frauen fühlen sich durch das Schlafverhalten eines anderen im Bett mehr gestört als andersherum. Das haben Forscher aus Wien herausgefunden. Frauen müssen demnach empfindsamer sein, um besser reagieren zu können - zum Beispiel, wenn der Nachwuchs schreit. Männer fühlen sich dagegen in der Gruppe besonders sicher - und schlafen mit einer Frau an ihrer Seite tief und fest.

7) Drüber schlafen?
Gerade nach schlimmen Erlebnissen sollte man nicht gleich ins Bett gehen und drüber schlafen. Denn dann festigt sich das negative Gefühl zur Erinnerung, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben.

8) Schlank im Schlaf
Das Konzept klingt einfach, erfordert aber dennoch Disziplin: Denn das Schlafen alleine macht leider noch nicht schlank, man muss vorher „richtig“ gegessen haben. Das heißt: Morgens kein Eiweiß, abends keine Kohlenhydrate, mittags Mischkost. Und keine Zischenmahlzeiten, statt dessen 5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten. Wer dann aber ausgiebig und erholsam schläft, soll tatsächlich unerwünschte Pfunde verlieren. Na dann gute Nacht! (Textquelle: NetDoktor, Mai 2016)