14.12.2006

Schöner Schwitzen

Fotos: Hamam „Sahara Wellness“ Düsseldorf
Was gibt es Schöneres für Geist und Körper, als sich inmitten der kalten, hektischen Vorweihnachtszeit eine wohltuende Auszeit zu nehmen? Saunabäder haben zwar nicht nur im Winter Konjunktur, bieten zur Zeit allerdings besonderen Erhohlungswert. Dabei ist Sauna nicht gleich Sauna: Immer raffinierter werden die Saunalandschaften mit Finnensauna, Sanarium, Helarium (Lichtsauna), Kräutersauna oder Hamam. „Gesaunt“ haben die Menschen übrigens schon in der Jungsteinzeit vor ca. 6000 Jahren: Archäologen entdeckten in Ostasien so genannte Ur-Saunas – Erdhöhlen, in denen Steine erhitzt und dann begossen wurden.

Ein besonders sinnliches Sauna- und Badevergnügen ist das türkische Dampfbad Hamam, das sich verstärkt auch bei uns immer größerer Beliebtheit erfreut. Das neue Düsseldorfer Hamam „Sahara Wellness“ ist ein gelungenes Beispiel für die Kombination von islamischer Tradition und westlichen Wellnessansprüchen.

Bei einem Hamambesuch geht es nicht nur um die körperliche Reinigung, sondern auch um eine Reinigung des Geistes. Im stilechten, einzigartigen Ambiente, umgeben von heißem Wasserdampf und angenehmen Düften, entspannen Körper und Geist. Das Einzigartige am Hamam ist die Waschung per Schaummassage mit anschließender Aromatherapie. Mit einem speziellen Waschhandschuh, dem Kees, werden bei der Reinigungsmassage Hautschuppen und Ablagerungen aus der Tiefe der Poren ausgewaschen. Dabei werden auch die Muskeln und Sehen gedehnt, die Haut straffend durchblutet und der gesamte Organismus wohltuend angeregt. Die islamische Tradition empfiehlt, die Badezeremonie einmal wöchentlich und nach bzw. vor speziellen Festen durchzuführen. (Quelle: Hamam „Sahara Wellness“, Düsseldorf)

Übrigens: Auch bei der finnischen Sauna profitiert – neben Herz und Kreislauf – auch die Haut, da sie durch das Schwitzen einen besseren Säureschutz aufbaut und weniger Salz verliert.