04.03.2014

Wala Pflanze des Monats: Eisenhut

Schön giftig

Foto: Wala Arzneimittel GmbH

Foto: Wala Arzneimittel GmbH

So schön und so giftig: Wer Kinder hat, verbannt dieses eindrucksvollste der Hahnenfußgewächse aus seinem Garten und trauert ihm nach. Bei der Ernte des Eisenhutes im Wala Heilpflanzengarten gehen die Gärtner mit sensibler Vorsicht vor – denn die Dosis macht das Gift.

Vorsicht: Der Eisenhut gehört zu den giftigsten Pflanzen, die bei uns vorkommen. Er darf deshalb in konzentrierten Zubereitungen niemals ohne ärztlichen Rat angewendet werden. Kinder müssen vor ihm gewarnt werden. Es soll schon zu Vergiftungen allein dadurch gekommen sein, dass ein Kind eine Knolle längere Zeit in der feuchten Hand hielt!

In potenzierter Form jedoch wirkt der Eisenhut über das Nervensystem auf fast den gesamten Organismus durchaus positiv. Vorrangig ist die schmerzlindernde Wirkung bei Neuralgien, Ischias und Gicht. Zusätzlich wirkt er gegen Fieber und hilft bei Erkältungskrankheiten (besonders Schnupfen und Bronchialkatarrh), auch vorbeugend. In der Homöopathie setzt man den Eisenhut auch bei gewissen Herzleiden ein. Wichtig: Nur in den Händen eines Arztes ist der Eisenhut ein hochpotentes und nützliches Arzneimittel.

Die Pflanze bei Wala: Verwendet wird der Eisenhut als Arzneimittel bei schmerzhaft-entzündlichen Prozessen des Nerven-Sinnes-Systems, wobei damit der Schmerz behandelt wird, der von Unruhe und Angst begleitet ist. In Wala Arzneimitteln aufbereitet findet sich der Eisenhut zum Beispiel im „Aconit Schmerzöl“ oder „Aconit Ohrentropfen“.