Schön(er) essen

5-Elemente: Ernährung für die Haut

In Saft und Kraft: Beauty-Nahrung à la Yin-Yang-Prinzip

Fotoquelle: M. Rittmeier_pixelio.de

23.07.2016

Die Haut, unser größtes Organ, erfüllt viele lebenswichtige Aufgaben und verdient Wertschätzung und Pflege – von außen und innen: Sie wird von außen gepflegt und von innen genährt. Vor allem braucht sie Feuchtigkeit, die sie vor allem durch die Ernährung erhält. Das 5-Elemente-System aus der Traditionellen Chinesischen Medizin unterstützt sie dabei.

Dieses Ernährungsprinzip orientiert sich an Zusammenhängen von Naturkräften und Körper, Geist und Seele und will den Menschen (wieder) in Balance bringen. Ausgewogenheit ist ein wichtiger Faktor in der Wahl der Zutaten. In jedem Gericht sollten alle Elemente mit dem dazugehörigen Geschmack enthalten sein. Die 5-Elemente-Ernährung dient dazu, das Gleichgewicht im Körper zwischen Saft und Kraft zu erhalten.

Dabei steht Saft für Yin, alle Körperflüssigkeiten, Kraft und Energie, Ausdauer und Vitalität stehen für Yang. Der Weg zu Schönheit und jugendlichem Aussehen führt also über die Wiederherstellung einer Ausgewogenheit zwischen Saft und Kraft in uns.

Lebensmittel nach dem Yin-Yang-Prinzip: Yin steht für Kälte und Flüssigkeit, alle Yin-haltigen Nahrungsmittel haben eine kühlende und befeuchtete Wirkung auf den Organismus. Dazu zählen gedünstetes Gemüse, Salat, Rohkost, Ananas, Banane, Wassermelone, Gurke, Tomate, Früchtetee, Pfefferminztee und Wasser. Unsere Haut dankt diese Flüssigkeitsaufnahme mit jugendlichem Aussehen.

Yang steht für Wärme, Trockenheit und Energie. Yang-haltige Nahrungsmittel haben eine erwärmende Wirkung. Dazu gehören Süßkirsche, Aprikose, Trockenobst, Nüsse, Kürbis, Fenchel, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Meerrettich, Fleisch, Fisch, Gewürztees und Rotwein.

Im Yin-Yang-Gleichgewicht stehen neutrale Nahrungsmittel wie alle Kohlsorten, Karotten, grüne Bohnen, Hülsenfrüchte, Hirse und Mais, Grüner Tee, Apfel- und Traubensaft. Alle Nahrungsmittel sollten in gedünsteter bzw. gekochter – auf jeden Fall in erwärmter – Form genossen und entsprechend der individuellen Konstitution sowie der Jahreszeiten ausgewählt werden. (Textquelle: M. Lang, in: Paracelsus Magazin-04.16)