02.12.2004

Rasier-Studie: Nass schneidet immer besser ab

Mühle-Pinsel-Set
Elektrisch? Nass? Und dann mit Fertigschaum aus der Dose oder lieber mit selbst aufgeschäumter Rasierseife? Wie Mann sich rasiert, dahinter steckt oft eine ganze Lebensphilosophie. Oder natürlich auch die Macht der Gewohnheit. Nicht zu unterschätzen ist aber auch, welches prägende Beispiel der Vater oder sogar der Großvater vorgelebt hat, wenn es darum ging, das morgendliche männliche Stoppelfeld in eine glatte Gesichtshaut zu verwandeln.

Umso interessanter fallen die Ergebnisse einer Marktstudie aus, die "Mühle Pinsel" kürzlich in Auftrag gab. Ziel der Wickert-Trendforschungs-Studie war, die Rasiergewohnheiten von 1000 Verwendern von Nassrasierern ab 18 Jahren besser kennen zu lernen. Offensichtlich setzt sich der in den vergangenen Jahren sichtbare Trend in Richtung Nassrasur fort: Die Jungen greifen wieder zum Nassrasierer, die ganz Alten haben ihn eigentlich nie aus der Hand gelegt - und die Generation dazwischen schaltet alle 24 Stunden den Elektrorasierer ein. Gefragt, ob sie sich denn in Zukunft vorstellen können, einen Rasierpinsel zum Einseifen zu verwenden, antwortet immerhin ein Viertel der Männer mit "Ja" - befragt waren hier diejenigen, die ihre Nassrasur bislang ohne Quaste hinbekommen.

Eines der für das Unternehmen wichtigsten Ergebnisse der Studie allerdings ist die Tatsache, dass nur wenige überhaupt wissen, wer Rasierpinsel herstellt -knappe 83 Prozent konnten kein Unternehmen benennen, gerade einmal 16% entfielen zusammen auf die Konzerne Wilkinson und Gillette. Fazit: Mehr und bessere Kommunikation, aktives Marketing und ein Herausarbeiten der Vorteile hochwertiger Rasierpinsel und -utensilien sind auch für einen erfolgreichen Familienbetrieb wichtiger als je zuvor. Aber die Grundtendenz bestätigt: Die Nassrasur schneidet immer attraktiver ab.

Quelle: Mühle Pinsel