15.03.2012

ZFD: Sektorale Heilpraktikererlaubnis möglich für Podologen

Podologische Heilpraktiker

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Vor zehn Jahren trat das Podologengesetz in Kraft, das die podologische Ausbildung regelt und einen Titelschutz für die Berufsbezeichnungen „Podologe/-in“ bzw. „Med. Fußpfleger/-in“ darstellt. Bis heute basieren zahlreiche branchenspezifische Gerichtsurteile auf dem Podologengesetz.

Gemäß der aktuellen Gesetzeslage gilt: Podologen dürfen heilkundliche Tätigkeiten ausführen, wenn ein Patient eine ärztliche Verordnung vorlegt. Es besteht rechtlich die Möglichkeit, eine „sektorale“ – also eine auf einen bestimmten medizinischen Tätigkeitsbereich beschränkte – Heilpraktikererlaubnis zu erteilen.

Der ZFD hat sich in den vergangenen Jahren mit diesem Thema auseinandergesetzt; mittlerweile scheint geklärt, dass diese Regelung auf das Berufsbild des Podologen übertragbar ist. Für die Erteilung der Sektoralen Heilpraktikererlaubnis muss der Antragsteller jedoch eine „eingeschränkte Kenntnisprüfung“ nachweisen. Nähere Informationen zu diesem Thema bietet der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschland.