13.08.2009

Wala Heilmittel: Pflanze des Monats August

Pflanzenportrait: Echte Goldrute

Foto: Echte Goldrute/Wala Heilmittel
Sie wird ihrem Namen gerecht: Die mehrjährige Goldrute leuchtet kräftig goldgelb aus der Ferne mit ihren bis zu einen Meter hoch wachsenden Stängeln und muten von weitem betrachtet wie ein buschiger Schwanz an. Deshalb heißt die Goldrute im Volksmund auch Fuchsschwanz. Zu finden ist die goldene Pflanze in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika.

Goldrute hat eine entwässernde, entzündungshemmende sowie antimykotische Wirkung und entspannt die glatte Muskulatur. Sie findet Verwendung bei entzündlichen Blasenerkrankungen, bei Harnsteinen und Nierengrieß. Zur Anregung des Stoffwechsels und bei Hauterkrankungen spielt die verbesserte Harnausscheidung eine wichtige Rolle. Dadurch unterstützt die Goldrute eine Rheuma- und Gichttherapie. Der deutsche Botaniker, Arzt und lutherische Prediger Hieronymus Bock (1498-1554) ging davon aus, dass bereits die Germanen die Goldrute verwendeten, vor allem zur Behandlung von Wunden, und sie vorsorglich sammelten, wenn kriegerische Auseinandersetzungen anstanden. Martin Luther (1483-1546) soll das Goldrutenkraut sehr geschätzt und seine zahlreichen Gebrechen damit behandelt haben.

Die Pflanze bei Wala: Goldrute hat eine antimykotische Wirkung und unterstützt die zu übermäßiger Schweißbildung neigende Haut. Für Dr.Hauschka Rosmarin Fußbalsam stellt die WALA einen Goldrutenauszug nach einem speziellen rhythmischen Verfahren selbst her. Goldrute ergänzt WALA Aesculus/Prunus comp., Essenz, die bei Wundliegen, Krampfadern und Schweregefühl in den Beinen hilft, sowie WALA Juniperus/Berberis comp., Kapseln, die zur Anregung der Nierentätigkeit bei Ausscheidungsschwäche, z.B. Nierensteinen und Gicht zum Einsatz kommen.