02/07/2009

Heilpflanzen: Naturkosmetik aus dem Garten

Pflanzen für die Haut

Foto: Fenchelsamen/www.heilpflanzen.ch
Sie sind echte Beauty-Helfer aus der Natur: Stiefmütterchen & Co können viel mehr, als den heimischen Garten optisch zu verschönern. In Birke, Brunnenkresse und Mäusedorn stecken wahre Naturtalente, die der Haut gut tun. Auf den ersten Blick sind manche Pflänzchen eher unscheinbar, aber die meisten enthalten wertvolle Inhaltsstoffe für die Behandlung unterschiedlichster Hautprobleme. Gegen (fast) alles ist ein Kraut gewachsen! Wer was bei welchen Hautproblemen leistet, zeigt die folgende Übersicht:

Aloe vera: enthält ein Gel aus Kohlenhydraten, hemmt Entzündungen und bindet Feuchtigkeit

Avocado: enthält viele gute Fettsäuren, die sich fein auf der Haut verteilen, schützt die Haut und macht die zart

Birke: reich an Gerbstoffen und Flavonoiden, der Kork enthält entzündungshemmende Stoffe (u.a. bei Neurodermitis)

Borretsch: enthält pflegende Linolensäure und hilft trockener und empfindlicher Haut

Brunnenkresse: spendet Feuchtigkeit und hilft gegen Altersflecken

Fenchel: enthält keimtötenden Extrakt und gibt Bakterien somit keine Chance, hilft bei sehr trockener, spröder Haut

Hamamelis: die auch „Zaubernuss“ genannte Pflanze strafft die Haut und macht den Teint rosig und eignet sich besonders für reife Haut

Kamille: der Wunderheiler schlechthin: hemmt Entzündungen und eignet sich gut für empfindliche, gereizte Haut

Mäusedorn: wirkt adstringierend (zusammenziehend) und entstauend und hilft bei Cellulite

Ringelblume: heilt dank ätherischer Öle und Flavonoide kleine Wunden

Wildes Stiefmütterchen: sorgt für mehr Hyaluronsäure im Hautgewebe und macht die Haut dadurch widerstandsfähig.