11.10.2006

Pflanzen-Östrogene für reifere Haut

Foto: Gesundheitpro.de/ PhotoDisc/ RYF
Der biologische Alterungsprozess lässt sich nicht aufhalten und ist ganz natürlich. Dennoch kann die Haut mit Phytoöstrogenen aus Soja, Traubensilberkerze oder Rotklee vor allzu rascher Hautalterung geschützt werden.

Die Haut verliert in der Regel Ende Dreißig ihre jugendliche Straffheit. Ein weiteres Jahrzehnt später - in den Wechseljahren mit ihren häufigen Hitzewallungen, Depressionen und Gewichtsproblemen - verändert sich die weibliche Haut noch gravierender: Sie trocknet aus, wird blass und verliert an Elastizität. Ursachen für diese allzu sichtbaren Spuren des Lebens gibt es mehrere: Vor allem die Gesichtshaut leidet mit der Zeit unter den harten UVB-Strahlen des Sonnenlichts, der Wasserhaushalt der Zellen ändert sich, und eine rückläufige Östrogenproduktion lässt die Haut dünner und faltiger werden.

Schon die Frauen im antiken Griechenland verwendeten Pflanzeninhaltsstoffe, um ihre Fältchen zu glätten. Auch heute mischen Kosmetikhersteller in ihre Hautpflegeprodukte für die reifere Frau zunehmend hormonähnliche Wirkstoffe aus Pflanzen - so genannte Phytoöstrogene. Diese sind geringer konzentriert und in ihrer Wirkungsweise schwächer als die synthetische Konkurrenz, verursachen dafür aber auch keine Nebenwirkungen, wie etwa eine verstärkte Pigmentierung der Hautoberfläche oder Zyklusstörungen. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, manche von ihnen üben in der Pflanze selbst keine hormonelle Wirkung aus. Sie ähneln in der Struktur jedoch menschlichen Hormonen, weshalb sie im menschlichen Körper ähnliche Wirkungen haben wie das natürliche Sexualhormon Östrogen. (Quelle: Gesundheitpro.de/Senioren Ratgeber)