23.02.2013

Vortragsabende von Dr.Hauschka Med

Neurodermitis: neue Impulse und Denkanstöße

Foto: Dr. Hauschka Med
Menschen mit Neurodermitis – und mit ihnen die ganze Familie – fühlen sich ihrer trockenen, juckenden, sehr empfindlichen Haut oft hilflos ausgeliefert. Sie wünschen sich Unterstützung und suchen nach neuen Perspektiven für einen Weg aus ihrem Dilemma. Entsprechend groß war die Resonanz auf die Vortragsabende, zu denen Dr.Hauschka Med in Frankfurt am Main, Berlin, München und Filderstadt bei Stuttgart eingeladen hatte.

Dort stellten Fachreferenten ganzheitliche Behandlungskonzepte vor – angefangen bei der Analyse des Lebensstils über mögliche Änderungen der Ernährungsgewohnheiten bis hin zu einer begleitenden Hautpflege.

„Neurodermitis ist eine Erkrankung unserer Zeit“, sagte Dr. med. Brigitte Roesler, Fachärztin für Dermatologie mit dem Schwerpunkt Anthroposophische Medizin in Berlin. Die Lebensweise habe entscheidenden Einfluss, ob und wie ausgeprägt sich eine genetisch bedingte Neigung zu Neurodermitis bemerkbar mache. Die Anthroposophische Medizin nehme den Neurodermitiker als gan¬zen Menschen wahr. Daher werde auch das umfassende Behandlungskonzept auf die Belange des Einzelnen individuell zugeschnitten.

Menschen mit Neurodermitis seien oft auch seelisch sehr ‚dünnhäutig‘, erklärte die Hautärztin. „Sie sind hellwach und aufnahmefähig und psychische Belas¬tungen gehen ihnen rasch ‚unter die Haut‘.“ Ihre Haut verfüge über mehr Ner¬venendigungen, die sie besonders sensibel machten und auch die Juckreiz¬schwelle herabsetzten. Auch eine gestörte Barrierefunktion der Haut lasse sie überempfindlich auf äußere Einflüsse reagieren. Um Neurodermitisschüben vorzubeugen, empfahl Dr. Roesler, mögliche Auslöser zu vermeiden und den ganzen Körper regelmäßig mit Hautpflegeprodukten zu versorgen, die die Hautbarriere stärken und die Hautfunktion kräftigen.

Zudem sei es wichtig, die aufbauenden Körperfunktionen bis in die Haut hinein anzuregen beispielsweise mit anthroposophischen Arzneimitteln. Diese kräftigten den Stoffwechsel, wirkten Juckreiz und Entzündungen entgegen und unterstützten die Heilungsprozesse der Haut. Ein weiterer Tipp der Hautärztin: Neurodermitiker sollten ihre Essgewohnheiten unter die Lupe nehmen und ihre Darmgesundheit stärken, denn häufig vertrügen sie bestimmte Nahrungsmittel nicht. Das abwechslungsreiche Büffet an den Vortragsabenden war deshalb auch auf die besonderen Ernährungsansprüche von Neurodermitikern abgestimmt.

Wie unwohl sich Neurodermitiker und Menschen mit sehr trockener Haut häufig in ihrer Haut fühlen, ist den Entwicklern bei Dr.Hauschka Med sehr wohl bewusst. Deshalb ist es ihnen ein großes Anliegen, speziell diesen Betrof¬fenen eine Hautpflege an die Hand zu geben, die ihnen in der schubfreien Zeit ein entspanntes Hautgefühl gibt. Die Suche nach hierfür geeigneten Rohstof¬fen führte die Entwickler auf die extrem karge und trockene Insel Lanzarote zur Mittagsblume. Diesem Anpassungskünstler gelingt es, das Wenige an Feuchtigkeit aus seiner Umgebung an sich zu ziehen und in seinen saftigen, fleischigen Blättern zu speichern. „Im Rahmen phytochemischer Analysen fanden wir heraus, dass der Mittagsblume dabei natürliche Feuchthaltefak¬toren helfen, die denen der gesunden Haut ähneln und die der sehr trockenen, neurodermitischen Haut fehlen“, berichtete Annette Greco, Leiterin Entwick¬lung WALA Arzneimittel und Dr.Hauschka Med bei der WALA Heilmittel GmbH.

Um die Eigenschaften der Mittagsblume für den Menschen in Kosmetik-produkten zugänglich zu machen, wird in einem speziell entwickelten schonenden Verfahren frischer Presssaft aus der Mittagsblume gewonnen und in eine mehrphasig pflegende Komposition hochwertiger natürlicher Öle ein¬gebettet, deren Zusammensetzung dem Lipidmantel der Haut entspricht. Das Ergebnis ist eine medizinische Hautpflege, die „aus dem Korsett der trockenen, juckenden Haut befreit“, sagte Greco. Eine regelmäßige Anwendung dieser Kosmetika umhüllt und schützt die Haut. Die speziell abgestimmte Komposi¬tion hilft der Haut des Neurodermitikers, ihr gesundes Gleichgewicht zu finden und selbstständig zu bewahren.

„In Zusammenarbeit mit Dermatologen, Testinstituten und Universitäten haben wir das Pflegekonzept Dr.Hauschka Med Haut für sehr trockene, zu Neuroder¬mitis neigender Haut entwickelt“, berichtete Professor Dr. Florian Stintzing, Leiter des Ressorts Wissenschaft bei WALA. Eingeflossen sind hierbei Erfah¬rungen aus mehr als 75 Jahren Arzneimittel- und über 45 Jahren Kosmetik-Entwicklung und -Herstellung kombiniert mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Das Ergebnis: Als tägliche Basispflege stehen die Gesichtscreme Mittagsblume für die feine Gesichtshaut und die Pflege Lotion Mittagsblume für die großflächige Anwendung am ganzen Körper zur Verfügung. Zur par-tiellen Pflege besonders trockener, juckender Hautstellen eignet sich die Intensiv Creme Mittagsblume. Die ausgezeichnete pflegende Wirkung, die Ver¬träglichkeit und das angenehme Hautgefühl bestätigen umfangreiche Anwen¬dungsstudien mit mehr als 350 Menschen mit sehr trockener Haut, darunter Neurodermitiker und Kinder. „Der direkte Austausch mit den Betroffenen ist für uns ganz wichtig. Unser Anliegen ist es, Menschen mit Neurodermitis im Alltag zu begleiten und neue Sichtweisen und Perspektiven im Umgang mit der Erkrankung aufzuzeigen“, schloss Professor Stintzing den Vortragsabend ab. (Quelle: Vortragsabend „Neurodermitis: den Blickwinkel ändern - neue Wege finden“, Frankfurt, 15. Januar 2013. Veranstalter: Dr.Hauschka Med)