30/04/2006

Neuer Enzym-Blocker gegen Damenbart

Foto: Vaniqa®
Sie lasern, sie wachsen, sie zupfen, sie bleichen und manche rasieren sich sogar täglich. Fast sechs Monate ihres ganzen Lebens verbringen Frauen allein damit, sich die Haare aus dem Gesicht zu entfernen. Mehr als 50 Millionen Euro geben Frauen allein Deutschland jedes Jahr aus, damit die Haare im Gesicht endlich verschwinden. Ganz neu kommt jetzt eine rezeptpflichtige Creme auf den deutschen Markt, die wirksam die Ursachen der lästigen Gesichtsbehaarung bekämpft: Vaniqa®. Die Creme ist nicht irgendeine Enthaarungscreme, sondern ein Arzneimittel, das unmittelbar in das Haarwachstum eingreift und es Monat für Monat ausbremst.

Kaum ein Problem widerspricht so sehr dem Idealbild der Weiblichkeit wie ein Damenbart. So groß der Leidensdruck für die betroffenen Frauen auch ist - Gesichtsbehaarung ist eigentlich keine Krankheit, sondern eher eine Laune der Hormone. In Zeiten hormoneller Umstellung wie in der Pubertät, in der Schwangerschaft, nach einer Entbindung und vor allem in den Wechseljahren verändert sich das Verhältnis von Östrogen zu Testosteron im Körper einer Frau. Gerade in den Wechseljahren wandeln die Eierstöcke immer weniger Testosteron in Östrogen um. Der steigende Spiegel an männlichen Hormonen hat dann bei Frauen den gleichen Effekt wie bei jungen Männern in der Pubertät. Er stimuliert das Enzym Ornithindecarboxylase (ODC). Aus dem feinen Haarflaum, der sich bei jeder Frau über das Gesicht zieht, entwickelt sich langes, starkes und pigmentiertes Haar. In vielen Fällen ist Damenbart aber auch schlicht Veranlagung, weil die haarbildenden Zellen besonders empfindlich auf das Testosteron im Blut reagieren. So kommt eine leichte Gesichtsbehaarung in erster Linie bei dunklen Hauttypen vor. Hinter einem Damenbart kann sich aber auch eine ernsthafte organische Erkrankung verbergen wie z.B. ein polyzystisches Ovar. Typisches Zeichen ist die Bildung von zystischen Follikeln in den Eierstöcken, die bei einer Ultraschall-Untersuchung sichtbar werden. Zusätzlich deuten abnorme Monatsblutungen, Übergewicht und Infertilität auf diese Krankheit hin. Betroffene sollten daher auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen.

Der neue Enzym-Blocker Vaniqa® wurde in elf Studien erfolgreich getestet. Während die herkömmlichen Methoden der Haarentfernung nur die Symptome behandeln, bekämpft Vaniqa® die Ursache. Der neue Enzym-Blocker greift direkt in das Haarwachstum ein. Die verschreibungspflichtige Creme mit dem Wirkstoff Eflornithin hemmt das für das Haarwachstum entscheidende Enzym Ornithindecarboxylase. Elf Studien an mehr als 1500 Patientinnen beweisen: Bei mehr als zwei Drittel der Frauen verlangsamt Vaniqa® nach sechs bis acht Wochen das Haarwachstum, bei einem Drittel der Patientinnen sogar sehr deutlich. Der Enzym-Blocker wird bequem morgens und abends in einer erbsengroßen Menge auf betroffenen Hautpartien aufgetragen. Das Präparat zieht sehr schnell ein. Danach kann auch dekorative Kosmetik oder Sonnenschutz aufgetragen werden. (Quelle: Medipresse)