24.04.2014

Erkodent: Nagelkorrekturtechniken „Erki“ und „Onyclip“

Nagelkorrektursysteme

Foto: Erkodent

Foto: Erkodent

Eingewachsene Nägel können sehr schmerzhaft sein. Beim Unguis incarnatus (lateinisch für ‚eingewachsener Nagel‘) handelt es sich um eine chronische eitrige Entzündung meist des inneren, selten des äußeren oder beider Nagelfalze der Großzehe, gelegentlich an einer anderen Zehe. Druck ist die häufigste Ursache, seltener sind Infektionen oder Verletzungen.

Begünstigt wird das schmerzhafte Leiden durch zu enges Schuhwerk und unzweckmäßiges Nagelbeschneiden (Nagelecken zu kurz). Auch die Form des Nagels kann, wenn seine Ränder nach unten und innen umgebogen sind und dadurch tief in den Falz einschneiden, die Ursache sein.

Abhilfe liefern Nagelkorrektursysteme, zum Beispiel die Erki-Technik und die Onyclip-Technik des Unternehmens Erkodent. Beide Systeme sorgen für eine Druck-Entlastung des Nagelfalzes und finden neben dem eingewachsenen Nagel auch Anwendung bei einer Deformität des Großzehennagels, bei zu kurz geschnittenen Nägeln, bei einer Entzündung im Nagelfalz oder bei generellen Schmerzen am Nagel.

Bei der Erki-Technik wird mit Kunststoff-Haken gearbeitet, welche mit Klebe-Gel auf dem Nagel fixiert werden. Die Onyclip-Technik arbeitet mit einem federhartem, kunststoffbeschichtetem Edelstahlstreifen, der schmerzfrei auf den Zehennagel geklebt wird. Die Anwendungsdauer richtet sich nach dem Nagelwachstum, in der Regel sind es mehrere Monate. Ein Nagel erneuert sich übrigens in ca. 9 bis 12 Monaten.