13.06.2010

Therapeutische Wirkung von Klängen

Musik im Institut

Viele Kunden mögen es, wenn während einer kosmetischen Behandlung oder bei einer Massage leise Musik im Hintergrund läuft. Die richtige Wahl der musikalischen Untermalung richtet sich dabei nicht nur am jeweiligen Musikgeschmack des Kunden oder der Kundin, sondern sollte auch therapeutische Hintergründe berücksichtigen.

So ist es zum Beispiel für den Behandler wichtig zu wissen, ob der Organismus des Kunden energetisch angeregt werden soll oder ob eher eine beruhigende, stressabbauende Wirkung erzielt werden soll. Bei manchen (sehr wenigen) Menschen erzeugen musikalische Klänge sogar Aggressionen oder sind schlicht nicht erwünscht. Aber das ist die Ausnahme, meistens werden Behandlungserfolge durch Musikeinlagen verstärkt.

Forscher, die auf dem Gebiet der Musikmedizin tätig sind, haben nämlich herausgefunden und katalogisiert, welche Musik den Körper schwächt und welche ihn schwächt. Langsame Stücke, die unter dem Rhythmus des durchschnittlichen Herzschlags liegen, beruhigen die Pulfrequenz und stärken das körperlich-seelische Gleichgewicht. Der Durchschnittsherzschlag liegt etwa zwischen 68 und 72 Schlägen pro Minute. Ein klassisches Beispiel für diese pulsberuhigende Musik ist Bachs „Air“. Gute Laune vermittelt zum Beispiel Mozarts „Klarinettenkonzert“ (zur Entspannung: der zweite Satz!). Liegt der Rhythmus der Musik deutlich darüber und ist sie zudem auch noch laut und dissonant (unharmonisch), regt das den Organismus an. Ein Wohlgefühl sollte die Musik, welche auch immer gewählt wird, in jedem Falle immer bewirken: und zwar auf beiden Seiten gleichermaßen für Kunden und Behandler.