27.11.2007

Mudras: Finger-Reflexzonen-Massage

Buchcover: Droemer Knaur
Übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet das indische Wort Mudra „das, was Freude bringt“. Mud heißt Freude, aber auch Geste, um den Göttern zu gefallen. Ra bedeutet „das, was gibt“. Ursprünglich ist die Mudra eine symbolische Handgeste, die sowohl im Alltag als auch in der religiösen Praxis angewendet wird. Solche Gesten sind auch bei vielen Darstellungen von Buddhas, Bodhisattvas oder hinduistischen Gottheiten zu finden. Einerseits dienen sie der Darstellung einer religiösen Symbolik, andererseits haben sie auch eine ganz konkrete Funktion – etwa als Teil einer Reinigungshandlung.

Für einige Richtungen des Yoga haben Mudras die Funktion, auf den Organismus zu wirken und sind so Teil der Yogapraxis. Die chinmudra (Zeigefinger und Daumen zusammen, Hände liegen auf den gekreuzten Beinen) soll den Energiefluss begünstigen. Die rechte Handfläche in der auf den gekreuzten Beinen liegenden Linken charakterisiert den Meditierenden (dhyanamudra). Die vishnumudra (Ringfinger und Daumen zusammen) wird bei Atemübungen eingesetzt. Mudra bezeichnet in den alten Hatha-Yoga-Texten energetisch, im besonderen Maße wirksame Übungen.(Quelle: wikipedia)

Wer sich mit dieser Form der Berührung auseinandersetzen möchte, findet in der Neuauflage von Kim da Silvas Klassiker „Gesundheit in unseren Händen“ hilfreiche Begleitung. Kim da Silva beschreibt in diesem Buch 75 Mudras zur Heilung unterschiedlichster Beschwerden und Störungen des menschlichen Körpers. Die Anwendung dieser Mudras ist vorbeugend genauso sinnvoll wie im Akutfall - und auch zur Unterstützung ärztlicher Behandlung geeignet. Seit 16 Jahren ist das Buch ein Klassiker und Standardwerk der östlichen Heilkunde.

Literaturangaben: Kim da Silva: „Gesundheit in unseren Händen. Mudras - die Kommunikation mit unserer Lebenskraft durch Anregung der Finger-Reflexzonen“, Verlag Droemer Knaur, Erscheinungsdatum: Januar 2008, ISBN-10: 342687394X, Euro 8,95