05.09.2014

Wechselwirkung zwischen Haut und Psyche erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit

Mit Leib und Seele

Foto: Reviderm

Foto: Reviderm

Die Haut spiegelt unser Innenleben wider – und umgekehrt. Sie reagiert mit Erröten, Erblassen oder Flecken auf Stress oder Krankheit. Sie strahlt, wenn wir uns wohl fühlen. Andererseits ist sie aber ein nicht nur reaktives Organ, sondern kann auch gezielt psychisch beeinflusst werden. Das erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizinern, Psychologen und Kosmetikerinnen.

Moderne psychische Belastungen wie Stress, Burnout und Depressionen hängen eng mit dem Hautbild zusammen. Diplompsyc hologin Ines Imdahl: „Die Haut stellt eine Schnittstelle zwischen unserem Innenleben und der Außenwelt dar. Sie strahlt, wenn wir verliebt und entspannt sind. Sie wirkt grau und zerknittert, wenn wir uns müde und gestresst fühlen. Sich bei der Kosmetikerin helfen zu lassen, nimmt positiv Einfluss auf das Gemüt und darüber auf das Hautbild.“

Aus psychologischer Sicht lohnt es sich demnach, in die Oberfläche, unser größtes Organ zu investieren. Die Haut reagiert auf Inneres und Äußeres. Umgekehrt beeinflusst ein krankes Hautbild unsere Psyche. Aber die Psyche reagiert nicht nur, „sie beeinflusst uns und unsere Haut“, so Imdahl. „Daher können auch vielfältige Behandlungen – kosmetische, medizinische und therapeutische – Einfluss auf unsere Haut nehmen.“ (Quelle: medicalbeauty by Reviderm, Oktober 2014)