26.10.2009

Massagetradition im kulturellen Vergleich

Mehr als Wellness

Foto: ‚© Matthias Balzer / PIXELIO'
Massagen gab es eigentlich schon immer. Jederzeit in allen Kulturen. Nur in manchen Ländern sind sie alltäglicher und selbstverständlicher als anderswo, zum Beispiel in Indien (Ayurveda-Massage) oder in Südostasien: In Thailand etwa gehören Massagen zum täglichen Selbstverständnis, man geht dafür nicht extra in ein eigens dafür vorgesehenes Institut, sondern massiert sich regelmäßig bei der Arbeit, im Familien- oder Freundeskreis. Zusätzlich werden jedoch auch regelmäßig professionelle Masseure aufgesucht. Massage ist in südostasiatischen Kulturen Teil des Lebensstils.

Inzwischen sind auch westliche Kulturen von den asiatischen Berührungskünsten beeinflusst, so dass es also auch bei uns mittlerweile jede Massageform im Angebot gibt: Von zart bis hart, von Kneten bis Streichen, von Wohlfühlmassagen bis zu Heilmassagen mit therapeutischem Zweck (zum Beispiel die japanische Druckpunktmassage Shiatsu). Für alle Massagen gelten in erster Linie: Das Ergebnis ist Wohlbefinden und ein unvergleichlicher Genuss, sich selbst zu spüren. Zudem senken Massagen nicht nur den Pegel der Stresshormone, sondern setzen sogar eine Gegenreaktion in Gang.

Wer im Institut Massagen anbietet, muss (und kann es auch nicht) alle möglichen Massageformen im Angebot haben, aber wie es für jeden Kunden „seine“ bzw. für jede Kundin „ihre“ passende Massage gibt, so wird auch de Behandelnde diejenige Massage (oder eine Mischform) finden, die ihm am besten liegt.